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Alkoholverbot in München erlassen – wegen kritischen Corona-Zahlen

Corona-Zahlen gestiegen  

Warnwert erreicht – München verhängt Alkoholverbot

29.08.2020, 18:59 Uhr | dpa, t-online

Alkoholverbot in München erlassen – wegen kritischen Corona-Zahlen. Eine Hand hält ein Bier gegen die tiefstehende Abendsonne (Symbolbild): Der Verzehr von Alkohol wird in München eingeschränkt. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Eine Hand hält ein Bier gegen die tiefstehende Abendsonne (Symbolbild): Der Verzehr von Alkohol wird in München eingeschränkt. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Da zuletzt die Corona-Zahlen in München gestiegen sind, gilt nun im öffentlichen Raum ein zuvor beschlossenes Alkoholverbot. Der Verkauf und der Verzehr von Getränken sind betroffen. 

In München gilt nach einem weiteren Anstieg der Corona-Zahlen von Freitag an ein nächtliches Alkoholverbot für den öffentlichen Raum. Der Warnwert von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen war am Freitag nach Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) überschritten und lag bei 35,27. "Damit tritt die Allgemeinverfügung in Kraft, die wir erlassen haben", sagte ein Sprecher der Stadt.

Der Verkauf von Alkohol ist ab 21 Uhr bis 6 Uhr morgens verboten. Zudem darf Alkohol im öffentlichen Raum ab 23 Uhr bis 6 Uhr nicht mehr konsumiert werden. Ausnahmen gelten jeweils für den Ausschank in der Gastronomie und bei genehmigten Veranstaltungen.

Auch in anderen Städten gibt es bereits Alkoholverbote im öffentlichen Raum. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte schon vor Wochen die Kommunen aufgefordert, den Erlass entsprechender Regelungen zu prüfen. In Bamberg und Nürnberg ist es in Teilen der Altstadt bereits verboten, an den Wochenenden abends Alkohol zum Mitnehmen zu verkaufen.

In einem Eilverfahren hat das Münchner Verwaltungsgericht das Verbot für einen Kläger aufgehoben. Wie die Stadt auf Twitter mitteilte, gilt das Verbot für alle anderen Personen weiterhin. 

In der kommenden Woche will sich das Verwaltungsgericht mit der Frage beschäftigen, ob das generelle Verbot rechtmäßig ist.

Verwendete Quellen:

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