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Rund drei Prozent der M├╝nchner mit Corona infiziert

Von dpa
Aktualisiert am 24.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Menschen in der M├╝nchner Innenstadt (Archivbild): Eine Studie hat untersucht, wie viele Bewohner gegen Corona immun sind.
Menschen in der M├╝nchner Innenstadt (Archivbild): Eine Studie hat untersucht, wie viele Bewohner gegen Corona immun sind. (Quelle: Alexander Pohl/imago-images-bilder)
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In M├╝nchen hat eine Antik├Ârper-Studie untersucht, wie viele Menschen sich mit dem Coronavirus infiziert hatten ÔÇô und wichtige Erkenntnisse im Kampf gegen die Pandemie geliefert.

Einer gro├čangelegten Antik├Ârper-Studie zufolge haben sich in M├╝nchen bis November knapp 3,3 Prozent der Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Damit habe sich die Zahl derjenigen, die Antik├Ârper gegen das Sars-CoV-2-Virus entwickelt haben, seit der ersten Welle fast verdoppelt, teilten die Forscher der Infektions- und Tropenmedizin der Uniklinik M├╝nchen mit. Es ist die erste gro├če Studie bundesweit, die Ergebnisse ├╝ber die Infektionszahlen in der zweiten Welle liefert.

Zu Beginn der neuen Testrunde waren bei den Gesundheitsbeh├Ârden rund 1,5 Prozent der M├╝nchner als Corona-positiv registriert gewesen. Damit lag die tats├Ąchliche Zahl etwa zweimal so hoch.

Hohe Dunkelziffer in erster Runde

In der ersten Runde hatte der Anteil der damals in der Studie nachgewiesenen Infektionen viermal h├Âher gelegen als bekannt. "Vergleicht man nur den Anstieg der Infektionen seit Anfang Juni, so ist die Rate der nicht erkannten Infektionen noch deutlicher gesunken", teilten die Forscher mit. Dass die Dunkelziffer nun geringer sei, zeige auch, dass sich die Teststrategie in Bayern bew├Ąhre, sagte Studienleiter Michael Hoelscher.

Die Wissenschaftler um Hoelscher hatten in einer ersten Runde der Untersuchung vom 5. April bis 10. Juni rund 5.300 Menschen aus repr├Ąsentativ ausgew├Ąhlten Haushalten untersucht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten gut 1,7 Prozent der Menschen Antik├Ârper entwickelt. Die Sterblichkeit der Infizierten in der ersten Runde lag nach einer neuen Berechnung bei 0,47 Prozent und damit um ein Vielfaches ├╝ber der von saisonalen Grippeinfektionen.

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Waren die Forscher im Fr├╝hjahr noch pers├Ânlich in Teams in den Haushalten erschienen, um den Menschen Blut abzunehmen, schickten sie nun Anfang November den Testteilnehmern ein Kit zur Selbstblutabnahme per Fingerprick zu mit der Bitte, einige Blutstropfen auf ein Filterpapier zu tupfen und dieses per Post zur├╝ckzuschicken. Bis zum 9. Dezember gingen gut 4.250 Blutproben ein.

Die Studie erbrachte laut Hoelscher auch, dass die Menge der Antik├Ârper im Blut nicht, wie nach fr├╝heren Untersuchungen angenommen, nach wenigen Monaten stark absinkt. Wer schon in der ersten Runde positiv auf Antik├Ârper getestet wurde, bei dem sei dies in der Regel auch in der zweiten Phase der Fall gewesen.

Es sei praktisch nicht vorgekommen, dass rund ein halbes Jahr nach dem ersten Test bei Patienten keine Antik├Ârper mehr nachweisbar gewesen seien, sagte Hoelscher. Ob die Nachweisbarkeit von Antik├Ârpern auch bedeutet, dass die Betroffenen immun sind, ist offen. F├╝r die Feststellung einer Immunit├Ąt w├Ąren weitere und komplexere Tests n├Âtig. Die Studie, an der auch das Helmholtz Zentrum M├╝nchen beteiligt ist, wird weiter fortgesetzt.

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Von Patrick Mayer
Coronavirus

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