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München: Intendant Pekny bestreitet Vergewaltigungs-Vorwürfe vor Gericht

Frauen nach Wiesn missbraucht?  

Intendant Pekny bestreitet Vergewaltigungs-Vorwürfe vor Gericht

22.07.2021, 14:31 Uhr | dpa

München: Intendant Pekny bestreitet Vergewaltigungs-Vorwürfe vor Gericht. Thomas Pekny (M), Chef der Komödie im Bayerischen Hof, vor Prozessbeginn: Er ist wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt.  (Quelle: dpa/Peter Kneffel)

Thomas Pekny (M), Chef der Komödie im Bayerischen Hof, vor Prozessbeginn: Er ist wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt. (Quelle: Peter Kneffel/dpa)

Der Chef der Komödie im Bayerischen Hof steht in München in einem Missbrauchsprozess vor Gericht. Er soll sich an schlafenden Frauen vergangen haben – zum Prozessstart sagte er aus, das sei einvernehmlich gewesen.

Der Intendant der Komödie im Bayerischen Hof, Thomas Pekny, hat Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs am Donnerstag vor dem Landgericht München I zurückgewiesen. "Ich würde so etwas nie tun, ohne zuvor zu fragen", ließ er über seine Verteidigerin verlesen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 69-Jährigen vor, betrunkene Frauen auf dem Oktoberfest angesprochen und mit in die Proberäume seines Theaters genommen zu haben. Dort soll er sich an den schlafenden Frauen vergangen und davon Videos und Fotos gemacht haben. Angeklagt sind drei Fälle aus den Jahren 2015 und 2016.

Pekny vor Gericht: "Sie wollte, dass ich weitermache"

Die Frauen seien damit einverstanden gewesen, betonte Pekny in der Erklärung seiner Anwältin. Er habe auch "gefragt, ob ich weitermachen darf, wenn sie einschläft", sagte er über einen der drei Fälle, die ihm von der Staatsanwaltschaft zur Last gelegt werden. "Sie wollte, dass ich weitermache", sagte er über einen anderen.

Für Teile der Verteidigererklärung, in der es um "intimere Details" und die "Krankheitsgeschichte" des Angeklagten gehen sollte, schloss das Gericht die Öffentlichkeit aus, um Peknys Intimsphäre zu wahren. Auch für die Vorführung der Videos wurden Zuschauer und Presse ausgeschlossen – aus Sorge um die "Gefährdung der Sittlichkeit".

Drei Verhandlungstage hat das Landgericht München I für den Prozess angesetzt. Das Urteil könnte damit am Mittwoch kommender Woche fallen. Bis zum Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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