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Universit├Ąten erforschen Wirkung des 9-Euro-Tickets

Von dpa
26.05.2022Lesedauer: 2 Min.
9-Euro-Ticket
Ein 9-Euro-Ticket ist vor einem Fahrkartenautomaten zu sehen (gestelltes Foto). (Quelle: Monika Skolimowska/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Noch gilt das 9-Euro-Ticket nicht, doch es wird schon erforscht. Mehrere Universit├Ąten haben Projekte gestartet, um seine Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen zu beleuchten. F├╝r sie ist die auf drei Monate angelegte Aktion eine perfekte Gelegenheit zu forschen. Ergriffen wird sie unter anderem in M├╝nchen, Kassel und Braunschweig.

"Hier findet gerade ein gigantisches Realexperiment statt, das wir wissenschaftlich auswerten wollen", sagt Klaus Bogenberger, Professor an der Technischen Universit├Ąt M├╝nchen. "Unser Ziel ist es, mit Hilfe der Daten Ver├Ąnderungen im Mobilit├Ątsverhalten zu erfassen und daraus Schlussfolgerungen f├╝r den Verkehr von morgen zu ziehen. Greift zum Beispiel das 9-Euro-Ticket und bringt es tats├Ąchlich Menschen dazu, vom Auto auf Busse und Bahnen umzusteigen? Oder fahren die Menschen weiter viel Auto, wenn Treibstoff wegen der vor├╝bergehenden Steuersenkungen wieder billiger wird?"

Typischerweise gehen die Forscher das Thema mit Befragungen in mehreren Wellen an: vor, w├Ąhrend und nach den drei Monaten des 9-Euro-Tickets. So sollen Erwartungen, Nutzung aber auch langfristige Auswirkungen auf das Verhalten erfasst werden.

Die Erforschung sei "vor allem deswegen interessant, weil man schon l├Ąnger ├╝berlegt, wie man die Menschen in den ├ľPNV bringt", sagt Mark Vollrath, Professor an der TU Braunschweig. Die erste Welle l├Ąuft dort seit rund zwei Wochen - mit reger Beteiligung. Rund 3000 Personen h├Ątten bisher mitgemacht, sagt Vollrath. Das ist bereits das Dreifache der urspr├╝nglich angestrebten Teilnehmerzahl. Weitere Befragungswellen sind im August und November geplant.

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Vollrath und seinem Team geht es unter anderem darum, ob vor allem Personen, die bereits den ├ľPNV nutzen, diesen jetzt g├╝nstiger weiternutzen oder ob das Ticket zum Umsteigen anregt. Zudem m├Âchten sie herausfinden, wer umsteigt, was Menschen, die das nicht tun, daran hindert und was sich die Befragten vom ├ľPNV w├╝nschen.

"Es ist eine tolle Gelegenheit, zu sehen, welches Potenzial der ├ľPNV hat, aber auch inwiefern sich Mobilit├Ątsverhalten langfristig ver├Ąndert" sagt Angela Francke, Professorin an der Universit├Ąt Kassel zum 9-Euro-Ticket. Als "disruptives Element" habe es das Potenzial, gewohnheitsm├Ą├čiges Verhalten nachhaltig zu beeinflussen, hei├čt es von ihrem Team. Auch sie setzt auf drei Erhebungen, um dies zu beobachten. Die erste l├Ąuft bereits.

Die Teams aus Kassel und Braunschweig wollen mit ihren Erhebungen jeweils bundesweit forschen. In M├╝nchen konzentriert man sich dagegen auf die eigene Region. Dort sollen 1000 Teilnehmer zudem ihr Mobilit├Ątsverhalten per App erfassen. Erste Ergebnisse k├Ânnte es schon im Sommer geben. Sowohl Francke als auch Vollrath wollen noch im Juli publizieren.

Teilweise flie├čt das 9-Euro-Ticket auch in bestehende Projekte ein. Beispielsweise an der Universit├Ąt Duisburg-Essen, wo seine Auswirkungen auf die Mobilit├Ąt von Mitarbeitern von Unternehmen in Gewerbegebieten im Rahmen einer gr├Â├čeren Studie untersucht werden sollen.

Auch an der TU Hamburg soll ein Forschungsprojekt laufen. Das Institut f├╝r Verkehrsplanung und Logistik will in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Verkehrsverbund arme Menschen befragen. Dabei stehen Fragen im Vordergrund, wie sich das Ticket auf das Nutzungsverhalten auswirkt und welche Erfahrungen sich im Alltag ergeben.

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