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Warntag 2022: Diese Warnungen gib es in Nürnberg für den Katastrophenfall


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Nürnberg übt den Katastrophenfall – hier wird heute überall gewarnt

Von dpa, krei

Aktualisiert am 08.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Über das sogenannte Cell Broadcast können Behörden bei Gefahr künftig allen Handynutzern eine Warnung schicken. In Nürnberg gibt es noch weitere Warnmöglichkeiten.
Über das sogenannte Cell Broadcast können Behörden bei Gefahr künftig allen Handynutzern eine Warnung schicken. In Nürnberg gibt es noch weitere Warnmöglichkeiten. (Quelle: Fabian Sommer/dpa./dpa)
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In Gefahrensituationen soll die Bevölkerung schnell informiert werden. Auch in Nürnberg werden heute Sirenen und Anzeigetafeln auf den Prüfstand gestellt.

Am bundesweiten Warntag am heutigen Donnerstag sieht sich Bayern und insbesondere Nürnberg für eine Alarmierung der Bevölkerung in Gefahrenlagen gut aufgestellt. "Bei der Warnung der Bevölkerung setzt Bayern auf einen breiten Warnmittelmix", teilte das Bayerische Innenministerium mit.

Zu den Warnmöglichkeiten zählen Sirenen, Apps ("Katwarn" oder "Nina") und Rundfunkdurchsagen. Ziel sei es, noch mehr Menschen zu erreichen und frühzeitig vor Gefahren warnen zu können, sagte der Sprecher in München. Nach einem Probealarm vor zwei Jahren, den das Bundesinnenministerium damals für "fehlgeschlagen" erklärte, sollen am Donnerstag erneut die Warnsysteme in der Bundesrepublik getestet werden. Um 11 Uhr soll die Bevölkerung über verschiedene Kanäle eine Probewarnung erreichen. Eine Entwarnung soll es um 11.45 Uhr geben.

Digitale Anzeigetafeln als neue Warnmethode in Nürnberg

Zu den neuen Warnmethoden zählen in Nürnberg auch Mitteilungen auf den 96 digitalen Anzeigetafeln der Firma Ströer*. Das teilte die Stadt Nürnberg mit. "Infoscreens am Hauptbahnhof, in der U-Bahn, in den Einkaufszentren Frankencenter und Plärrermarkt und in der Gastronomie, Kino sowie in der Universität werden erstmals in die Warnung einbezogen und entsprechende Testmeldungen anzeigen."

Die Feuerwehr Nürnberg hat künftig die Möglichkeit, Warnmeldungen auf den 96 Ströer-Infoscreens im Stadtgebiet einzuspeisen.
Die Feuerwehr Nürnberg hat künftig die Möglichkeit, Warnmeldungen auf den 96 Ströer-Infoscreens im Stadtgebiet einzuspeisen. (Quelle: Christine Dierenbach/Stadt Nürnberg)

Die Darstellung der Warnmeldungen auf den Infoscreens erfolgt in Kooperation mit Ströer, der Stadtreklame Nürnberg und Fürth und Erlangen. Auch in den Nachbarstädten werden zukünftig die Warnmeldungen über diesen zusätzlichen Weg verteilt. Damit könnten etwa auch ältere Menschen erreicht werden, die kaum technische Geräte zuhause hätten, heißt es demnach.

In der Mitteilung informiert die Stadt Nürnberg außerdem: "Weitergehende Informationen erteilt die Feuerwehr Nürnberg betroffenen Bürgerinnen und Bürgern am Tag des Probealarms außerdem unter der Telefonnummer 0911 / 64375-888."

Neue Technologien, um Bevölkerung im Ernstfall zu informieren

In Teilen von Mittelfranken soll nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für neue Medien (BLM) außerdem eine Warnung über das Digitalradio DAB+ abgesetzt werden. Da es meist selbst im Katastrophenfall funktioniere, spiele das klassische lineare Radio im Warnsystem eine bedeutende Rolle, sagte Thorsten Schmiege, Präsident der BLM. "Dank DAB+ mit seiner robusten Infrastruktur gibt es jetzt eine sehr gute neue Möglichkeit, verlässlich zu warnen."

Neue Technologien wie automatisierte Warnnachrichten über Cell Broadcast ergänzten dabei bestehende Möglichkeiten. Mit Cell Broadcast wird eine Warnmeldung an alle Handys mit Empfang in einem bestimmten Gebiet verschickt – eine App oder Internet-Verbindung wird nicht benötigt.

In Bayern wurden die Systeme zuletzt im Mai dieses Jahres getestet. "Der bayernweite Probealarm findet regelmäßig statt, um das Funktionieren der Technik sowie die Abläufe unter realen Bedingungen testen zu können", sagte ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums. So könnten Schwachstellen erkannt und schnell behoben werden. Der letzte Probealarm verlief demnach ohne Zwischenfälle.

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Verwendete Quellen
  • nuernberg.de: Pressemitteilungen der Stadt Nürnberg vom 21.11.22 und 1.12.22
  • Nachrichtenagentur dpa
Hintergrund zum Beitrag

*Die digitalen Anzeigetafeln gehören zum Unternehmen Ströer, dem auch t-online angehört.

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