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Streik in Nürnberg: Bayerischer Beamtenbund streikt – 3.000 Teilnehmer


Polizei warnte vor Verkehrschaos
3.000 Teilnehmer bei Warnstreik in Nürnberg

Von t-online, dpa, dan

Aktualisiert am 29.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Streik in Nürnberg: der Demonstrationszug am Mittwochvormittag vor dem Hauptbahnhof.Vergrößern des BildesStreik in Nürnberg: der Demonstrationszug am Mittwochvormittag vor dem Hauptbahnhof. (Quelle: Daniel Vogl/dpa)
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Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst fordern mehr Geld. Zu einem Warnstreik in Nürnberg sind 3.000 Teilnehmer gekommen.

Am Mittwochvormittag haben Autofahrer in Nürnberg viel Geduld mitbringen müssen. Der Bayerische Beamtenbund (BBB) und die Deutsche Polizeigewerkschaft haben nämlich die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst in Bayern zum Streik aufgerufen. Deshalb sind am Mittwoch gleich zwei Protestzüge durch Nürnberg gezogen – mit 3.000 Teilnehmern.

Der eine Protestzug hat am Karl-Pschigode-Platz hinterm Opernhaus begonnen und führte von dort aus über die Sandstraße, die Zeltnerstraße und den Frauentorgraben zum Bahnhofsplatz. Der zweite Zug startete zur gleichen Zeit am Willy-Brandt-Platz und führte über die Marienstraße ebenfalls zum Bahnhofsplatz.

Das fordert die Gewerkschaft

Von dort aus zogen die Teilnehmer gemeinsam über den Königstorgraben und die Lorenzer Straße zur Lorenzkirche weiter, wo gegen 12 Uhr die Abschlusskundgebung stattfand. Die Polizei riet Autofahrern im Vorfeld, die genannten Strecken weiträumig zu umfahren.

Der BBB-Vorsitzende Rainer Nachtigall forderte den Freistaat in Nürnberg auf, "seiner Vorreiterrolle im Beamtenrecht auch im Tarifbereich gerecht zu werden und im Kreis der Bundesländer auf einen angemessenen Abschluss hinzuwirken". Als starkes Land dürfe sich Bayern nicht allein von den finanziell schwächer gestellten den Ton vorgeben lassen, sagte Nachtigall laut Mitteilung.

Hintergrund des Streiks ist die Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst. Beim BBB sind neben Beamten auch andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst organisiert. Die Arbeitnehmervertreter fordern in den Tarifverhandlungen 10,5 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten, aber mindestens 500 Euro.

Die zweite Verhandlungsrunde endete ohne Einigung, eine dritte Runde soll ab dem 7. Dezember stattfinden. Am kommenden Montag (4. Dezember) haben die Gewerkschaften eine weitere Demonstration in München geplant.

Verwendete Quellen
  • presseportal.de: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom 27. November 2023
  • Pressemitteilung des Bayerischen Beamtenbundes vom 27. November 2023
  • Mit Material der Nachrichtenagentur DPA
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