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Unwetter in Süddeutschland: Heftige Gewitter fordern mehrere Verletzte


Heftige Unwetter fordern mehrere Verletzte in Süddeutschland

Von t-online, pb, krei

Aktualisiert am 25.08.2023Lesedauer: 3 Min.
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Videos zeigen Ausmaß: Heftige Unwetter haben in Süddeutschland gewütet. (Quelle: t-online)
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Im Südwesten toben heftige Unwetter. Im Netz kursieren Videos, die die massiven Regenfälle zeigen. Das Ausmaß der Schäden ist immens, es gibt Verletzte.

Gewitter mit Starkregen und Sturmböen haben in Bayern und Baden-Württemberg mehrere Menschen verletzt sowie Schäden und Verkehrsstörungen verursacht.

Am Donnerstagabend haben heftige Unwetter vor allem Baden-Württemberg heimgesucht. Ersten Berichten zufolge wurde vor allem der Süden des Bundeslands von Starkregen und heftigem Wind getroffen. Auch über der Landeshauptstadt Stuttgart kam es am Abend zu kräftigen Blitzen. Aus Baden-Württemberg und Bayern meldeten Feuerwehren und Polizei zudem zahlreiche Unwettereinsätze aus verschiedenen Städten und Regionen.

Laut dem Portal "Kachelmannwetter.com" waren die stärksten Unwetter an der Grenze zur Schweiz, in Südbaden und in der Schwäbischen Alb zu vermelden.

Unwetter behindert Bahnverkehr in Stuttgart

Die Feuerwehr in der Landeshauptstadt Stuttgart musste wegen Sturmschäden durch umgestürzte Bäume mehrmals ausrücken, wie ein Sprecher erklärte. Ein Baum sei etwa gegen eine Fassade gefallen. Größere Einsätze habe es zunächst nicht gegeben.

Umgestürzte Bäume und Äste verursachten nicht nur auf den Straßen Behinderungen, sondern auch auf den Bahngleisen. Die Zugstrecke zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall-Hessental musste laut Deutscher Bahn gesperrt werden.

Ein Baum in einer Oberleitung sorge auf dem Abschnitt Winnenden-Backnang für Störungen. "Alle Beteiligten vor Ort geben alles, um die Strecken wieder freizuräumen", hieß es von der Bahn. Zu Behinderungen im Fernverkehr sei es nicht gekommen.

Drama bei Rettung von Wanderer im Rems-Murr-Kreis

Bei Althütte wurde ein 78-Jähriger am Abend von einem herabstürzenden Baum getroffen. Aufgrund der Unwegsamkeit des Geländes konnten die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr jedoch nicht zu dem Wanderer gelangen; Bäume versperrten den Weg. Mit Verzögerung konnte der Mann schließlich ins Krankenhaus gebracht werden.

Viele Rettungseinsätze in Freiburg

Das Polizeipräsidium Freiburg berichtete, dass es in der Stadt bis in die Nacht rund 140 Einsätze wegen des Unwetters gegeben habe. Vor allem in den Landkreisen Lörrach und Waldshut seien zahlreiche Bäume umgestürzt, gegen 20 Uhr habe die massive Gewitterzelle dann die Stadt Freiburg und Teile des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald erreicht.

In der Stadt sei der Verkehr für eine halbe Stunde vollständig zum Erliegen gekommen: Straßen wurden demnach überflutet, Bäume stürzten um, Keller liefen voll. Es soll auch zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen sein. Auf zwei Bahnstrecken, die "Gartenbahn" in Weil am Rhein und die Rheintalbahn, stürzten Bäume.

Video | Jetzt kracht es im ganzen Land – dann ist der heiße Sommer vorbei
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Quelle: t-online

900 Menschen von Campingplatz evakuiert

In Lindau am Bodensee sind am Abend mehrere Bäume auf einem Campinggelände umgestürzt. Drei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer, wie ein Polizeisprecher sagte. Weil weitere Gefahr drohte, wurde die Räumung des gesamten Platzes beschlossen.

900 Menschen sollten vorübergehend in der Inselhalle in Lindau untergebracht und dort unter anderem von Helfern des Roten Kreuzes versorgt werden, sagte der Sprecher.

Unwetter in Baden-Württemberg: Neue Starkregen-Warnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für den Abend vor schweren Unwettern in Stuttgart, Tübingen und Freiburg gewarnt. In der Nacht folgte eine erneute Warnung: Demnach zogen bis zu den frühen Morgenstunden weitere Gewitter von Westen aus durch den Süden Baden-Württembergs.

Diese Unwetter brachten laut einer in der Nacht veröffentlichten Prognose des DWD pro Stunde bis zu 25 Liter Starkregen auf den Quadratmeter.

Zum Wochenende sollen die Temperaturen dann etwas sinken. Am Freitag liegen sie zwar noch bei um die 30 Grad, doch es ziehen viele Wolken übers Ländle, mit teils gewittrigem Regen. In Schwarzwaldhochlagen werden stürmische Böen erwartet.

Am Samstag ist es wechselnd bewölkt und weitgehend trocken. Im Südosten können sich aber auch gebietsweise Gewitter bilden. Die Temperaturen liegen bei 22 bis 25 Grad. In der Nacht zum Sonntag wird in Oberschwaben länger anhaltender Regen erwartet.

Am Sonntag soll es vom Bodensee bis zur Donauregion weiterhin bedeckt und teils nass werden. Am Rhein herrschen Temperaturen um die 23 Grad mit starken Böen.

Verwendete Quellen
  • Beiträge auf Social Media
  • kachelmannwetter.com: Regenradar
  • Pressemitteilung der Polizei Freiburg, 25.08.2023
  • Warnung des Deutschen Wetterdienstes in der Nina-App, 25.08.2023
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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