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Unentschieden gegen Wilder: Klitschko-Bezwinger Fury verpasst Titel

Unentschieden gegen Wilder  

Klitschko-Bezwinger Fury verpasst Titel

02.12.2018, 09:23 Uhr

Boxer Fury und Wilder offen für Rückkampf (Quelle: Reuters)
Boxer nach Mega-Fight offen für Rückkampf

Der Boxkampf zwischen Tyson Fury und Deontay Wilder endete Unentschieden. Fury war im Verlauf zwei Mal zu Boden gegangen. Nun sind beide offen für einen Rückkampf. (Quelle: t-online.de)

Fury gegen Wilder: Beide Boxer haben sich nach ihrem Mega-Fight offen für einen Rückkampf gezeigt. (Quelle: t-online.de)


Es war ein heiß erwarteter Kampf, der am Ende keinen Sieger fand: Deontay Wilder gegen Tyson Fury. Doch die Entscheidung der Kampfrichter war umstritten.

Deontay Wilder bleibt Profibox-Weltmeister des WBC im Schwergewicht. Der 33 Jahre alte US-Amerikaner verteidigte seinen Titel in Los Angeles nach zwölf Runden gegen den britischen Ex-Champion Tyson Fury durch ein Unentschieden erfolgreich.

Wilder unzufrieden mit den Kampfrichtern

Im Kampfverlauf hatte Wilder seinen drei Jahre jüngeren Herausforderer zweimal auf die Bretter geschickt. Der in nunmehr 41 Profikämpfen unbesiegte Kalifornier darf nach seinem Erfolg auf einen Vereinigungskampf gegen den Briten Anthony Joshua hoffen, der die Gürtel der IBF und der WBO trägt sowie Superchampion der WBA ist.

Sportsmänner: Tyson Fury (l.) und Deontay Wilder nach dem Kampf. (Quelle: dpa/Lionel Hahn)Sportsmänner: Tyson Fury (l.) und Deontay Wilder nach dem Kampf. (Quelle: Lionel Hahn/dpa)

Wilder war trotz der erfolgreichen Titelverteidigung mit dem Urteil der Kampfrichter nicht einverstanden. "Wir beide sind große Kämpfer und haben unser ganzes Herz gegeben. Aber ich denke, dass ich den Fight durch die beiden Niederschläge gewonnen habe", sagte der Champion.

Auch Fury sieht sich als Sieger

Fury, der vor drei Jahren in Düsseldorf den ukrainischen Superstar Wladimir Klitschko entthront und danach durch zahlreiche Eskapaden und persönliche Probleme einen beispiellosen Abstieg zu verkraften hatte, beanspruchte gleichwohl den Sieg für sich: "Ich bin zwar zweimal niedergeschlagen worden, aber ich glaube trotzdem, dass ich gewonnen habe" sagte der ebenfalls noch ungeschlagene "Gipsy King".

Die unterschiedlichen Meinungen spiegelten sich auch bei den Kampfrichtern wider. Einer sah Wilder mit 115:113 Punkten vorn, einer hingegen Fury mit 114:112, einer wertete den Fight mit 113:113.
 

 
Der für Wilder lukrative Fight gegen Joshua war kurze Zeit nach dem Schlussgong jedoch noch kein Thema. Vielmehr sprach sich der Weltmeister für einen Rückkampf aus. Auch Fury forderte eine Revanche.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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