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Formel 1: Verstappen-Vater kritisiert Horner – "Er spielt das Opfer"


"Er spielt das Opfer"
Formel 1: Verstappen-Vater geht Red-Bull-Boss Horner an

Von dpa
03.03.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 1041667803Vergrößern des BildesChristian Horner: Der Red-Bull-Boss sah sich zuletzt schweren Vorwürfen ausgesetzt. (Quelle: IMAGO/Xavi Bonilla/imago-images-bilder)
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Der Fall Christian Horner beschäftigt die Formel 1 weiterhin. Nun äußerte sich der Vater von Weltmeister Max Verstappen – und attackierte den Red-Bull-Boss.

Laut einem Bericht der britischen Zeitung "Daily Mail" hat Max Verstappens Vater Jos die pikante Angelegenheit um Red Bulls Teamchef Christian Horner weiter befeuert. Das Blatt zitiert den 51 Jahre alten ehemaligen Formel-1-Piloten mit den Worten: "Er spielt das Opfer, während er der ist, der die Probleme verursacht."

Verstappen Senior soll der "Daily Mail" zufolge auch noch gesagt haben: "Das Team läuft Gefahr, auseinandergerissen zu werden. So kann es nicht weitergehen. Es wird explodieren." Solche Aussagen könnten die nächste Eskalationsstufe in einem wohl seit Längerem tobenden Machtkampf im Weltmeister-Team sein.

Die beiden Fronten: Hier der 50 Jahre alte Brite Horner, der seit dem Einstieg von Red Bull in die Formel 1 das Team mit Sitz im englischen Milton Keynes leitet und zu sieben Fahrer- und sechs Konstrukteurstiteln führte. Sein wichtigster Fürsprecher: der thailändische Mehrheitseigentümer von Red Bull, Chalerm Yoovidhya, der am Samstag auch beim Rennen in Bahrain war.

Auf der anderen Seite der 80 Jahre alte Österreicher Helmut Marko, der ebenfalls seit dem Einstieg dabei ist und ein enger Vertrauter des im Oktober 2022 gestorbenen österreichischen Red-Bull-Gründers Dietrich Mateschitz war. Max Verstappen und sein Vater Jos stehen Marko recht nahe.

Schon vor seinem souveränen Start-Ziel-Sieg am Samstag beim Saisonauftakt in Bahrain hatte Max Verstappen betont, dass ihn die Angelegenheit um Horner nicht belaste. Dem Teamchef wurde von einer Mitarbeiterin unangemessenes Verhalten vorgeworfen. Nach einer externen Untersuchung hatte der Mutterkonzern Red Bull am Mittwoch vergangener Woche die Beschwerde abgewiesen.

Rund 24 Stunden später waren anonym E-Mails verschickt worden mit einem Link zu Dateien zu der Angelegenheit um Horner. Diese waren unter anderem auch an die anderen neun Teamchefs, die Chefs der Formel 1 und des Weltverbandes sowie an Jos Verstappen gegangen. Horner hat die Vorwürfe stets abgestritten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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