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Formel 1/ GP von Russland: Nächste Pole für Leclerc! Vettel hinter Hamilton

Formel 1 in Russland  

Nächste Pole für Leclerc! Vettel erneut hinter Hamilton

28.09.2019, 16:12 Uhr | sid

Formel 1: Das ist der Große Preis von Russland

Die Formel 1 gastiert in Russland. Der Kurs in Sotschi wurde 2014 erstmals in den Rennkalender aufgenommen und führt durch den Olympiapark der Schwarzmeerstadt. (Quelle: t-online.de)

Der Große Preis von Russland: So sieht die Strecke in Sotschi aus und das müssen Sie zum Kurs wissen. (Quelle: t-online.de)


Der Monegasse sichert sich seine vierte Pole Position in Folge und lässt Ferrari jubeln. Beim Großen Preis von Russland in Sotschi wird Sebastian Vettel wieder hinter seinem Mercedes-Rivalen starten müssen.

Formel 1-Pilot Charles Leclerc hat seinen Ferrari auch beim Großen Preis von Sotschi auf die Pole Position gestellt und damit zum vierten Mal nacheinander den besten Startplatz für das Rennen am Sonntag (13.10 Uhr/RTL und Sky und im Live-Ticker bei t-online.de) geholt. Im Qualifying am Samstag verwies der Monegasse Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) im Mercedes und seinen Teamrivalen Sebastian Vettel (Heppenheim) auf die Plätze zwei und drei.

Mit frischem Mut und neuer Hoffnung war Sebastian Vettel nach Sotschi gereist, doch auch im Qualifying zum Großen Preis von Russland biss er sich an Charles Leclerc die Zähne aus. Der Monegasse deklassierte seinen deutschen Ferrari-Teamrivalen geradezu, Vettel wurde nur Dritter. Leclerc raste zu seiner vierten Pole Position in Serie - das hatte für Ferrari zuletzt Michael Schumacher vor 19 Jahren geschafft. "Das fühlt sich sehr speziell an, aber ich will jetzt nicht über solche Statistiken nachdenken", sagte Leclerc und schnaufte zufrieden durch: "Ich will mich auf den Job konzentrieren."

Vettel hat aktuell keine Chance gegen Leclerc

Den wird er am Sonntag wieder vom ersten Startplatz verrichten dürfen, Vettel dagegen landete im eigentlich überlegenen Ferrari noch hinter Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes. Mehr als vier Zehntelsekunden fehlten ihm auf die Pole-Zeit von Leclerc. "Ich bin nicht so zufrieden, ich konnte nicht das Maximum aus dem Auto holen", sagte Vettel, "aber die erste Gerade ist sehr lang, mal sehen, was direkt nach dem Start drin ist für mich."

Nur sechs Tage nach seinem vermeintlich erlösenden ersten Saisonsieg in Singapur verfestigte sich aber erstmal der Eindruck: Auf der Strecke hat der Ex-Weltmeister im direkten Duell einfach keine Chance gegen seinen jungen Herausforderer. Der wiederholte im Alter von 21 Jahren mal eben eine Schumacher-Leistung aus der Saison 2000, die für Vettel in viereinhalb Jahren bei Ferrari unerreicht blieb. "Er hat die Pole Position momentan gebucht", sagte Hamilton, der noch immer souveräne WM-Spitzenreiter, grinsend: "So schnell, wie Charles gerade ist, ist es schwer, ihn zu schlagen."

Vielversprechende Position für Hülkenberg

Vierter hinter Vettel wurde Max Verstappen, der Niederländer wird es allerdings erstmal schwer haben am Sonntag: An seinem Red Bull wurde der Honda-Motor gewechselt, Verstappen wird in der Startaufstellung um fünf Plätze zurückversetzt. So startet Valtteri Bottas im zweiten Mercedes hinter Vettel, auch für Nico Hülkenberg geht es dadurch eine Position nach vorne. Der Renault-Pilot startet vom sehr vielversprechenden sechsten Platz und schlug damit auch seinen Teamrivalen Daniel Ricciardo (10.).

Vettel wirkt neben seinem Kollegen mittlerweile wie die klare Nummer zwei, insgesamt war der Samstag in Sotschi für Ferrari aber wieder ein sehr guter Tag. Aus den vergangenen drei Rennen holten die Roten drei Siege, zweimal gewann Leclerc, einmal Vettel. Und die Aussichten für den Sonntag wirken sogar noch besser als in den vergangenen Wochen, in den Rennsimulationen am Freitag war Ferrari sehr gut unterwegs und sollte den ebenfalls starken Mercedes die Stirn bieten können.


Der vierte Sieg im vierten Rennen nach der Sommerpause ist greifbar für die Scuderia – der erneute Titelgewinn Hamiltons ist dennoch kaum zu verhindern. Der Engländer (296 Punkte) liegt sechs Rennen vor Saisonschluss deutlich vor Bottas (231), Leclerc, Verstappen (beide 200) und Vettel (194).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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