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Formel 1 in Japan: Mercedes dominiert Training – Ferrari nur Verfolger

Formel 1 in Japan  

Silberpfeile dominieren Training – Ferrari fährt hinterher

11.10.2019, 12:02 Uhr | t-online.de , sid

Formel 1 in Japan: Mercedes dominiert Training – Ferrari nur Verfolger. Valtteri Bottas: Der finnische Formel-1-Pilot dominierte beide Trainings. (Quelle: imago images/ActionPlus)

Valtteri Bottas: Der finnische Formel-1-Pilot dominierte beide Trainings. (Quelle: ActionPlus/imago images)

In Suzuka wollen die Ferraris den Sotschi-GP vergessen machen. Doch im Training waren Vettel und Leclerc ohne Chance. Beide Male dominierte Mercedes das Geschehen.

Valtteri Bottas und Weltmeister Lewis Hamilton haben das wichtige zweite Training zum Großen Preis von Japan dominiert und einen womöglich richtungweisenden Teilerfolg im Duell mit Ferrari erzielt. Das Mercedes-Duo, das mit einem Doppelsieg den erneuten Konstrukteurstitel für die Silberpfeile perfekt machen würde, zeigte den Roten um Sebastian Vettel am Freitagmittag in Suzuka die Grenzen auf.

"Hybrideinheit"

Der Finne Bottas war in 1:27,785 Minuten Schnellster vor seinem britischen Teamkollegen Hamilton (+0,100 Minuten). Dritter wurde Max Verstappen (Niederlande/+0,281), der im Red Bull beim Honda-Heimspiel einen guten Eindruck hinterließ. Erst dahinter reihten sich die Ferrari von Charles Leclerc (+0,356) und Vettel (+0,591 Sekunden) ein. Nico Hülkenberg (+2,549) enttäuschte im Renault auf dem 18. Rang.

Das zweite Training wurde unter besonderen Voraussetzungen gestartet. Nach der Verlegung des Qualifyings wegen des nahenden Supertaifuns "Hagibis" auf Sonntagvormittag (03.00 Uhr MESZ) diente die Session als eine Art Hybrideinheit aus Training und Qualifying.

Debütant im Formel-1-Boliden

Denn: Sollten auch am Sonntagmorgen Sicherheitsbedenken oder Sturmschäden die Zeitenjagd unmöglich machen, ist eine komplette Absage des Qualifyings eine Option. In diesem Fall würde das Ergebnis des zweiten Trainings über die Startaufstellung für das Rennen am Sonntag (07.10 Uhr MESZ) entscheiden – zum Nachteil von Ferrari. Eine Verlegung des Rennens auf Montag schloss der Automobil-Weltverband FIA aus.
   

   
Erstmals in einem Formel-1-Boliden saß im ersten Training Lokalmatador Naoki Yamamoto. Der 31-Jährige übernahm den Toro Rosso des Franzosen Pierre Gasly und schloss das Training auf dem 17. Rang ab. Yamamotos Einsatz ist vor allem Autobauer Honda zu verdanken, der auch Toro Rosso mit Motoren beliefert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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