Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Formel 1: Schlaglichter zum Bahrain International Circuit

Formel 1  

Schlaglichter zum Bahrain International Circuit

25.11.2020, 07:08 Uhr | dpa

Formel 1: Schlaglichter zum Bahrain International Circuit. Zwei der letzten drei Formel-1-Rennen der Saison 2020 finden in Bahrain statt.

Zwei der letzten drei Formel-1-Rennen der Saison 2020 finden in Bahrain statt. Foto: Luca Bruno/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Sakhir (dpa) - Noch drei Rennen sind in der Formel-1-Saison 2020 zu absolvieren - zwei davon finden in Bahrain statt.

Hier ein paar Fakten:

Die Strecke: In die Steinwüste von Sakhir hat der Aachener Formel-1-Baumeister Hermann Tilke den abwechslungsreichen Kurs gebettet. Auf dem Gebiet einer ehemaligen Kamel-Farm gibt es lange Geraden, der Vollgasanteil ist hoch. Auf den neun Rechts- und sechs Linkskurven in jeder Runde müssen die Fahrer zugleich immer wieder stark bremsen, die Reifen werden erheblich beansprucht. Die zweite Grand-Prix-Auflage in einer Woche wird nur über rund 3,5 Kilometer pro Runde auf einem ovalartigen Kurs gefahren.

Die Lage: Rund 30 Kilometer von der Hauptstadt Manama entfernt wird unter Flutlicht gerast. Das garantiert spektakuläre Bilder. Die trockene Hitze, die auch in den Abendstunden noch spürbar ist, und der raue Sand, der auf die Strecke weht, sind Herausforderungen für Mensch und Maschine. Die ersten Autos auf der Strecke säubern den Asphalt jedoch relativ schnell wieder.

Die Statistik: Als Premierensieger verewigte sich im Jahr 2004 Michael Schumacher. Sebastian Vettel ist mit mittlerweile vier Erfolgen (2012, 2013, 2017, 2018) Rekordgewinner. Auf dem Weg zu seinem WM-Triumph 2016 gewann Nico Rosberg das Rennen.

Das unvergessene Rennen: Erinnern Sie sich noch an Bahrain 2011? Damals sollte in Sakhir eigentlich der Saisonauftakt stattfinden. Doch wegen heftiger politischer Unruhen wurde das Rennen abgesagt - ein Novum in der Formel-1-Geschichte. Später entwickelte sich eine Posse, ob das Rennen trotz aller Proteste gegen die politische Führung im Land nicht doch nachgeholt wird. "Wir sind nicht politisch", meinte der damalige Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone trotzig. Die Königsklasse des Motorsports erlebte inmitten von Aufständen die Grenzen ihrer Moral.

So lief es beim letzten Mal: Sebastian Vettel und Ferrari erlebten 2019 einen Albtraum. Charles Leclerc verlor wegen eines technischen Defekts noch seinen greifbar nahen ersten Grand-Prix-Triumph und rollte nur als Dritter ins Ziel. Der Monegasse holte sich seinen Premierensieg dann im Sommer in Belgien. Vettel wurde nach dem Verlust eines Frontflügels sogar nur Fünfter. Lewis Hamilton gewann das Wüstenrennen auf dem Weg zu seinem sechsten WM-Triumph.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal