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Formel 1 | Ralf Schumacher über seine Kindheit mit Michael: "Waren schöne Zeiten"

Netflix-Doku über Formel-1-Legende  

Ralf Schumacher spricht über Bruder Michael

21.09.2021, 10:37 Uhr | dd, t-online

Formel 1 | Ralf Schumacher über seine Kindheit mit Michael: "Waren schöne Zeiten". Erinnerungen: Ralf Schumacher fuhr zehn Jahre lang gemeinsam mit Bruder Michael in der Formel 1. (Quelle: imago images/LaPresse)

Erinnerungen: Ralf Schumacher fuhr zehn Jahre lang gemeinsam mit Bruder Michael in der Formel 1. (Quelle: LaPresse/imago images)

Der langjährige Formel-1-Pilot äußert sich zum Verhältnis zu seinem großen Bruder und erinnert sich an Momente aus der Kindheit. Dazu verrät er, wie er über die Dokumentation über Schumi denkt.

Ralf Schumacher hat mit emotionalen Worten über das Verhältnis zu Bruder Michael gesprochen. "Wir hatten eine schöne Kindheit, wir haben viel Zeit zusammen verbracht", erinnerte sich der 46-Jährige im Interview bei Sport1. "Wir haben uns auf den Winter gefreut, da war die Kartbahn auch mal zu und wir hatten mehr Zeit für uns. Das war schon toll. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, vor allem auf dem Niveau und an den schönsten Orten der Welt. Das waren schöne Zeiten."

Michael und Ralf fuhren von 1997 bis 2006 gemeinsam in der Formel 1, während "Schumi" in dieser Zeit fünf WM-Titel für Ferrari einfuhr, saß sein jüngerer Bruder für Jordan (1997-98), Williams (1999-2004) und Toyota (2005-07) im Cockpit, wurde dabei zwei Mal WM-Vierter (2001, 2002) und holte insgesamt sechs Grand-Prix-Siege. "Wir waren damals so bekannt wie Helmut Kohl", sagte Ralf im Interview. "Man konnte sich nirgendwo hinwagen. Boulevard-Presse war ein Riesenanteil." Das sei oft auch nicht einfach gewesen – ein Privatleben sei nicht möglich gewesen. "Das ging mir auch so. Ich habe mir gedacht: Ich bin so froh, wenn es irgendwann mal vorbei ist."

Weggefährten: Ralf (l.) und Bruder Michael bei einer Renn-PK am Nürburgring 2003. (Quelle: imago images/Sven Simon)Weggefährten: Ralf (l.) und Bruder Michael bei einer Renn-PK am Nürburgring 2003. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Schon zu seinen Zeiten als junger Kart-Fahrer habe Michael ihm geholfen: "Er hat ganz am Anfang bei mir geschraubt. Das war sehr hilfreich. Wir haben das Überholen geübt. In der Formel 1 war es dann etwas anders, aber auch da sehr schön."

Die mit Spannung erwartete Netflix-Doku über seinen Bruder sei "zumindest in Sachen Motorsport und sportlich sehr, sehr schön getroffen. Auch viele private Einblicke, auch von der Familie, speziell der Kinder und der Mutter. Das fand ich schon sehr toll, sehr offen.“ Im Film, der seit vergangener Woche beim Streamingdienst verfügbar ist, sprechen sowohl Frau Corinna als auch Tochter Gina-Maria und Sohn und Formel-1-Fahrer Mick mit bewegenden Worten über Michael Schumacher.

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