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Darauf muss man beim Gro├čen Preis von Bahrain achten

Von dpa
Aktualisiert am 20.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Ferrari-Pilot Charles Leclerc aus Monaco feiert seine Pole Position in Bahrain.
Ferrari-Pilot Charles Leclerc aus Monaco feiert seine Pole Position in Bahrain. (Quelle: Giuseppe Cacace/AFP POOL/AP/dpa./dpa)
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Sakhir (dpa) - Es wird spannend. Und genau das wollte die Formel 1 mit ihrer Regelreform erreichen. Wenn heute (16.00 Uhr MEZ/Sky) auf dem Bahrain International Circuit die Roten Ampeln zum ersten Grand Prix des Jahres erl├Âschen, steht ein Ferrari ganz vorne.

Das rote Duo

Charles Leclerc steht auf der Pole Position, Teamkollege Carlos Sainz ist Dritter. "F├╝r das Team ist das eine tolle Belohnung. Das ist gut f├╝r uns, f├╝r die Tifosi und vielleicht auch die gesamte Formel 1", sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. "Das ist ein Schub f├╝r den Rest der Saison." F├╝r Leclerc ist es die zehnte Karriere-Pole, seine erste hatte er 2019 ebenfalls in Bahrain geholt. "Die letzten zwei Jahre waren unglaublich schwierig f├╝r das Team", r├Ąumte Leclerc ein. Er selber sei nat├╝rlich gl├╝cklich. Vielleicht kann der Monegasse mit dem starken Ferrari-Motor sogar seinen dritten Formel-1-Sieg holen.

Der Weltmeister

Ein Max Verstappen gibt sich nicht mit Platz zwei zufrieden. Im letzten Qualifikationsabschnitt hatte der Niederl├Ąnder aber mit der Balance seines Red Bull zu k├Ąmpfen. "Wir haben einen guten Wagen, das ist das Wichtigste", konstatierte Verstappen. Er steckt zum Start zwischen den beiden Ferrari. Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez folgt jedoch auf Position vier. "Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich, was die Rennpace angeht", sagte Perez. "Es kann eine Menge ├ťberholman├Âver geben. Hoffentlich k├Ânnen wir mit den Ferrari k├Ąmpfen und den Fans ein gutes Rennen bieten."

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Das verbesserte Haas-Team

Mick Schumacher startet von Platz zw├Âlf. Das ist sein bestes Qualifikationsergebnis. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher war aber nicht zufrieden. Ihm seien "ein paar Fehler passiert auf der letzten Runde", klagte er. Schumacher nimmt dennoch seine ersten Formel-1-Punkte ins Visier. "Ich glaube, es wird ein spannendes Jahr f├╝r uns", befand Haas-Teamchef G├╝nther Steiner. Warum auch nicht? Der f├╝r den freigestellten Russen Nikita Masepin zur├╝ckgeholte D├Ąne Kevin Magnussen sorgte mit Startplatz sieben f├╝r riesigen Jubel in der Haas-Box. "Es war verr├╝ckt. Die beiden letzten Wochen waren Wahnsinn", r├Ąumte er ein. Hydraulikprobleme machten ihm bei seiner hervorragenden Qualifikation aber Sorgen.

Der deutsche R├╝ckkehrer

Nico H├╝lkenberg erfuhr erst am Donnerstag, dass er als Ersatzpilot gebraucht wird. Der Corona-Fall Sebastian Vettel hat ihm das Blitz-Comeback er├Âffnet. Die neue Auto-Generation kannte er so gut wie gar nicht. Als 17. lie├č der Rheinl├Ąnder in der Qualifikation sogar seinen Aston-Martin-Teamkollegen Lance Stroll hinter sich. "Nat├╝rlich sind wir mit Platz 17 nicht zufrieden, aber pers├Ânlich bin ich schon gl├╝cklich", sagte H├╝lkenberg, der vor 17 Monaten letztmals in einem Formel-1-Wagen gefahren war. Er habe "einige saubere Runden ohne Fehler hinlegen" k├Ânnen, obwohl er kaum Erfahrung hatte. "Ich werde jede Runde im Auto genie├čen."

Der Vize-Weltmeister

Mercedes ist hintendran. Das ist kein Bluff. Lewis Hamilton als F├╝nfter und sein neuer Teamkollege George Russell als Neunter sind vorerst nur J├Ąger. "Die Jungs vor uns spielen in einer eigenen Liga", befand Rekordweltmeister Hamilton. Mercedes muss schnell Fortschritte machen, sonst verschwindet WM-Titel Nummer acht f├╝r ihn schnell au├čer Sichtweite. Auf den Geraden fehlt der Speed. "Wenn wir unter die ersten F├╝nf kommen k├Ânnten, w├Ąre das super. Das nehme ich sofort", sagte Teamchef Toto Wolff und versprach: "Wir brauchen ein paar Rennen um uns auszusortieren, dann sind wir wieder da."

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