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2. Liga | Nürnberg: Fans stürmen Innenraum – Duell in lange unterbrochen


Proteste in der 2. Liga
Fans stürmen Innenraum – Traditionsduell lange unterbrochen

Von dpa, dd

Aktualisiert am 18.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Protest: Anhänger des 1. FC Nürnberg im Innenraum des Max-Morlock-Stadions.Vergrößern des BildesProtest: Anhänger des 1. FC Nürnberg im Innenraum des Max-Morlock-Stadions. (Quelle: IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink/imago-images-bilder)
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Die Fan-Proteste gegen die Investorenpläne der DFL setzen sich fort. Beim Spiel Nürnberg gegen Kaiserslautern verursachten Anhänger mit einer neuen Aktion eine Unterbrechung.

Erst Tennisbälle, dann ferngesteuerte Autos, nun eine weitere, neue Form des Protests: Auch am Sonntag ist es in den Spielen der 2. Bundesliga zu Fan-Protesten gegen einen Investor bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) gekommen. Bei der Partie zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Kaiserslautern drohte sogar zeitweise ein Abbruch.

Was war passiert? Zahlreiche Fans der Franken kletterten von der Tribüne und liefen mit Bannern nach 13 Minuten in den Innenraum des Stadions hinter das Tor. Die Polizei reagierte schnell und zog ebenfalls im Innenraum auf. Schiedsrichter Michael Bacher besprach sich mit der Polizei am Spielfeldrand, erst nach mehr als einer Viertelstunde konnte die Partie fortgesetzt werden. Kurios: Das Spiel war bereits wegen des Werfens von Tennisbällen aus dem Block des 1. FC Kaiserslautern sieben Minuten später angepfiffen worden.

Auch die Begegnung bei der SV Elversberg konnte erst verzögert gestartet werden. Vor dem Gästeblock der Fans des VfL Osnabrück war ein Fangnetz nicht richtig befestigt, das offenbar mit einem Protestbanner der Fans zusammenhing. Direkt nach dem etwa 15 Minuten verspäteten Anpfiff flogen erste Tennisbälle aus dem Gästeblock auf den Rasen. Das Spiel wurde daraufhin für vier Minuten unterbrochen.

Die DFL will für eine prozentuale Beteiligung an den TV-Erlösen von einem Finanzinvestor eine Milliarde Euro kassieren. Bei der Abstimmung der 36 Profiklubs über den Deal war die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit nur knapp zustande gekommen. Viele Fans protestieren in den Stadien seit Wochen vor allem durch das Werfen von Gegenständen gegen den Einstieg, immer wieder werden Spiele unterbrochen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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