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Nach hohen Strafen: HSV plant offizielle Pyroaktion

Nach hohen Strafen  

HSV will offiziell Pyrotechnik zünden

13.11.2019, 15:28 Uhr | dpa , t-online.de

Nach hohen Strafen: HSV plant offizielle Pyroaktion. Pyrotechnik im Hamburger Block beim Derby gegen St. Pauli: Aufgrund der hohen Strafen zuletzt möchte der HSV nun offiziell Pyrotechnik im Stadion zünden. (Quelle: imago images/MIS)

Pyrotechnik im Hamburger Block beim Derby gegen St. Pauli: Aufgrund der hohen Strafen zuletzt möchte der HSV nun offiziell Pyrotechnik im Stadion zünden. (Quelle: MIS/imago images)

Der Hamburger SV musste in der vergangenen Saison rund 300.000 Euro zahlen, weil eigene Anhänger Pyrotechnik zündeten. Auch in der laufenden Saison rauchte es oft aus dem Fanblock der Hanseaten. Nun plant der Verein Kurioses.

Fußball-Zweitligist Hamburger SV soll nach einem Bericht der "Sport Bild" erwägen, vor einem ungenannten Rückrundenspiel im Volksparkstadion kontrolliert Pyrotechnik abzubrennen. Der Verein habe in Anwesenheit von Experten, Feuerwehr und Fans bereits eine Pyro-Show mit Rauchtöpfen getestet, berichtete das Magazin am Mittwoch. Anfang 2020 soll der Test wiederholt werden.

HSV zahlte 2018/19 am meisten in Deutschland

Dabei sollen die Töpfe in einem Sicherheitsbereich zwischen Tor und Nordtribüne gezündet worden sein. Der HSV wollte sich zu der Thematik vorerst nicht äußern. Eine Bedingung für die Aktion gibt es allerdings: Es muss sportlich gut laufen.

In der vergangenen Saison war der Verein zu 294 000 Euro Strafe wegen Zündens von Pyrotechnik durch Fans verurteilt worden. Damit hatte er die unrühmliche Spitzenposition in Deutschland inne. Auch in dieser Saison zündeten die Hamburger, unter anderem beim letzten Auswärtsspiel in Kiel. Weil einige Anhänger den Pyro-Einsatz im Stadion als Teil der Fankultur ansehen und darauf nicht verzichten wollen, sucht der HSV nach neuen Wegen.


Das kontrollierte Abbrennen in einem Sicherheitsbereich unter Aufsicht würde nicht zu Sanktionen durch den DFB führen. Ungewiss ist jedoch, ob die Ultras im Gegenzug das verbotene Zünden von Raketen und Bengalos unterlassen würden. Die Hoffnung des Klubs ist, dass sich das Abbrennen von Feuerwerkskörpern durch die offizielle Pyroshow verringern wird. Allen voran geht es darum, dass auf das Schießen von Bengalos oder Raketen auf das Spielfeld verzichtet wird – denn das kostet am meisten und ist am gefährlichsten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • "Sport-BILD"

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