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Kontroverse bei Frankfurt gegen BVB – Stegemann: "Geht mir durch den Kopf"


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Schiri Stegemann: "Szene geht mir immer wieder durch den Kopf"

Von dpa, t-online, Kgl

Aktualisiert am 31.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Sascha Stegemann: Der Schiedsrichter muss sich wegen einer Fehlentscheidung erklären.
Sascha Stegemann: Der Schiedsrichter muss sich wegen einer Fehlentscheidung erklären. (Quelle: Arne Dedert/dpa)
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Frankfurt blieb beim Topspiel gegen Dortmund ein klarer Elfmeter verwehrt. Schiri Sascha Stegemann entschuldigt sich nun und unternimmt einen Erklärungsversuch.

Schiedsrichter Sascha Stegemann hat bei der viel diskutierten Elfmeter-Entscheidung im Bundesliga-Topspiel Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund (1:2) erneut Fehler in der Überprüfung eingestanden. Er habe eine kurze Nacht hinter sich, denn "die Szene geht mir immer wieder durch den Kopf", sagte Stegemann am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport 1.

Ein Schubser von Dortmunds Karim Adeyemi gegen den einschussbereiten Jesper Lindström war nicht mit einem Elfmeter geahndet worden. "Wenn man ganz analytisch an die Sache herangeht, muss man konstatieren, dass wir eine klare Fehlentscheidung getroffen haben", gab Stegemann erneut zu. Zudem stellte er fest, dass es nicht nur Elfmeter, sondern auch eine Rote Karte für Adeyemi hätte geben müssen.

Stegemann nimmt VAR in Schutz

Als Erklärung dafür, warum auch der Videoschiedsrichter (VAR) nicht eingegriffen hatte, sagte Stegemann: "In Köln hat man einen Monitor mit vier Monitorperspektiven. Diese wurden vom Videoassistenten geprüft. Diese Perspektiven haben keinen ordentlichen Fehler zutage geführt." Technische Probleme, über die es Gerüchte gegeben hatte, habe es nicht gegeben. Mit Kritik am Kölner Keller um Schiedsrichterkollegen Robert Kampka hielt sich Stegemann jedoch zurück. Stattdessen sprach er von einer "Teamleistung", die zu der Fehlentscheidung geführt habe.

Robert Kampka: Er griff als Videoschiedsrichter nicht ein.
Robert Kampka: Er griff als Videoschiedsrichter nicht ein. (Quelle: IMAGO/Peter Hartenfelser)

Eine Erklärung, die die anderen Gäste in der Runde nicht überzeugte. Fußballfunktionär Heribert Bruchhagen kritisierte: "Da habe ich ein ungutes Gefühl der falschen Solidarität." ARD-Kommentator Tom Bartels wies zudem darauf hin, dass der Videoschiedsrichter auch weitere Bilder über die vier unmittelbar zur Verfügung stehenden Perspektiven hinaus hätte anfordern können.

"Nicht die Qualität, die in die Bundesliga gehört"

Auch Stegemann stellte daraufhin klar: "Man kann natürlich jederzeit auf alle Kameraeinstellungen zugreifen. Das ist gestern nicht passiert." Und weiter: "Der Check-Prozess wurde einfach zu früh abgebrochen." Das liege auch an dem Dilemma des Videoassistenten zwischen Schnelligkeit und Sicherheit einer Entscheidung.

Ex-Profi und t-online-Kolumnist Stefan Effenberg wählte deutliche Worte für die Leistung des Videoschiedsrichters. "Das musst du erkennen", sagte er und legte später nochmal nach: "Wenn du das nicht erkennst, tut mir leid, dann ist das nicht die Qualität, die in die Bundesliga gehört." Selbst ein Siebenjähriger hätte die Entscheidung korrigieren können, konstatierte er.

Nicht die erste Kontroverse um Kampka

Es ist nicht das erste Mal, dass Video-Schiri Robert Kampka in der Kritik steht. Bereits 2019 hatte er im DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern (2:3) nicht eingegriffen, als Schiedsrichter Daniel Siebert in der 78. Minute fälschlicherweise auf Elfmeter für Bayern entschied, der zum entscheidenden Treffer führte.

Daraufhin wurde er von der anschließenden Bundesliga-Partie zwischen Bremen und Düsseldorf als vierter Offizieller abgezogen. Seit 2020 darf Kampka zudem selbst keine Bundeliga-Spiele mehr pfeifen und ist lediglich in der 2. Bundesliga (oder niedriger) und im DFB-Pokal im Einsatz.

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Verwendete Quellen
  • Doppelpass vom 30.10.2022
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • kicker.de: "Kampka von Bremen-Spiel in Düsseldorf abgezogen"
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