Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga > FC Bayern München >

Felix Magath kritisiert Mario Götze für Wechsel zum FC Bayern München

Magath kritisiert Götze-Wechsel

26.07.2013, 11:50 Uhr | sid, t-online.de

Felix Magath kritisiert Mario Götze für Wechsel zum FC Bayern München. Jubilar Felix Magath kann den Wechsel von Mario Götze zu den Bayern nicht nachvollziehen. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Jubilar Felix Magath kann den Wechsel von Mario Götze zu den Bayern nicht nachvollziehen. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Bundesliga-Urgestein Felix Magath hat sich zu Wort gemeldet und am sauberen Image des Triple-Siegers FC Bayern gekratzt. In einem Interview mit dem "BR" kritisierte er den Wechsel von Superstar Mario Götze von Borussia Dortmund zum Rekordmeister: "Ich habe wenig Verständnis dafür, dass man dem Verein, in dem man groß geworden ist, so wenig zurückgibt."

Der frühere Bayern-Coach nannte es legitim, dass die Münchner stets das Prinzip verfolgen, sich über gezielte Spielereinkäufe zu verstärken und zugleich die direkte Konkurrenz zu schwächen. "Das ist natürlich ihr gutes Recht, denn sie haben sich ihre Vormachtstellung mit einer klugen Vereinspolitik über die Jahre verdient." 

Bayern-Dominanz ist ungesund

Inwieweit der BVB den Abgang von Götze kompensieren und an die Leistungen der Double-Saison anknüpfen kann, ist für Magath fraglich: "Im Moment lässt sich nicht sagen, wohin das führt, ob die Borussia nicht noch an den Personalien zu knabbern hat."

Klar ist für Magath aber eines: Die Bayern hält er für nahezu unschlagbar und sorgt sich deshalb um die Bundesliga. Diese habe bisher ihre Stärke daraus gezogen, dass sie ausgeglichener sei als andere europäischen Spitzenligen. "Mit dieser Ausgeglichenheit ist es vorbei. Die Bayern werden in dieser Saison wahrscheinlich kein Spiel verlieren und ein Ende ihrer Dominanz ist nicht abzusehen. Das ist auf Dauer ungesund, auch für die Bayern", sagte der ehemalige Spieler und Trainer dem "Abendblatt".

Kein Job in Deutschland

Spekulationen über eine derzeitige Anstellung in der Bundesliga machte der ehemalige Meistercoach knapp ein Jahr nach seinem Rauswurf beim VfL Wolfsburg zunichte. "Man soll nie Nie sagen. Dass ich noch einmal als Trainer arbeiten werde, kann ich mir aber im Augenblick nicht vorstellen", sagte Magath. "Den Job, der mich derart reizen würde, mich noch mal von meiner Familie zu trennen, den sehe ich nicht, in Deutschland schon gar nicht."

Nach seinem Aus bei den Wölfen wollte der ehemalige Nationalspieler noch unbedingt einen neuen Klub übernehmen. "Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich das wirklich noch will. Zurück in diese Mühle aus permanentem internem und öffentlichem Druck, zurück in diese zum Teil ohnmächtige Abhängigkeit von Zufälligkeiten, ob Spieler X an diesem Tag den Ball nun trifft oder nicht", sagte Magath. Obwohl es immer mal wieder Anfragen von Klubs gegeben habe, habe er konkrete Verhandlungen "zuletzt nicht mehr geführt".

Magath wird 60

Magath, der heute 60 wird, hatte mit dem FC Bayern 2005 und 2006 das Double aus Meisterschaft und Pokal gewonnen. Seit seiner Entlassung in Wolfsburg im Oktober 2012 ist er ohne Verein.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: