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Borussia Dortmund: Südtribüne wird gesperrt - kein Einspruch

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Nach Banner-Eklat  

DFB-Sportgericht sperrt Südtribüne des BVB

13.02.2017, 19:20 Uhr | sid

Borussia Dortmund: Südtribüne wird gesperrt - kein Einspruch. Auch wegen dieser Banner wird Borussia Dortmund bestraft. (Quelle: imago/Thomas Bielefeld)

Auch wegen dieser Banner wird Borussia Dortmund bestraft. (Quelle: Thomas Bielefeld/imago)

Die Gelbe Wand bleibt grau: Borussia Dortmund verzichtet auf einen Kampf gegen die Sperrung der Südtribüne für ein Spiel. Der entsprechende Strafantrag des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist damit rechtskräftig.

Die Sperrung kommt bereits gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, ab 15.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) zum Tragen. Das DFB-Sportgericht verurteilte den BVB in der Folge zur Sperrung der Südtribüne für ein Bundesliga-Spiel und zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro.

"Das ist ein drastisches Urteil, dass wir vollumfänglich verstehen und akzeptieren", sagte Trainer Thomas Tuchel vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Benfica Lissabon (Dienstag, ab 20.30 im Live-Ticker bei t-online.de): "Ich hoffe, dass diese harte Maßnahme zu einer Versachlichung der Diskussion führt."

Zuvor hatte der Kontrollausschuss diese Strafe beantragt, weil BVB-Fans vor dem Spiel gegen RB Leipzig (1:0) beleidigende Plakate präsentiert hatten. Während des Spiels bei 1899 Hoffenheim (2:2) in der Hinrunde seien zudem mehrmals Schmählieder gesungen worden, beim Hinspiel in Leipzig (0:1) monierte der Kontrollausschuss "ein beleidigendes Banner im Dortmunder Block".

BVB will "fatalen" Eindruck vermeiden

Borussias Zustimmung basiere auch auf der Überzeugung, "dass es in der emotional noch immer aufgeladenen Atmosphäre derzeit weder möglich noch sinnvoll erscheint, eine inhaltliche Debatte über ein im juristischen Sinne 'angemessenes', 'erforderliches', 'verhältnismäßiges' oder 'weitsichtiges' Strafmaß zu führen", heißt es in der Pressemitteilung der Westfalen.

Man sehe außerdem die Gefahr, "dass die Ablehnung des Strafantrages oder von Teilen seiner Inhalte durch den BVB als mangelnde Einsicht des Klubs in das krasse Fehlverhalten von Teilen der Fans fehlinterpretiert werden könnte. Dieser Eindruck wäre fatal!"

Sportdirektor Michael Zorc sagte nach der Ankunft des BVB in Lissabon: "Wir wollten noch einmal ein klares Statement abgeben, dass wir die Vorkommnisse rund um das Spiel gegen Leipzig in jeglicher Form verurteilen."

Zorc sagte aber auch, dass die Borussia das Strafmaß als "sehr hart und unverhältnismäßig" empfinde, da auch die Überzahl der friedlichen Fans von dieser "Kollektivstrafe" betroffen sei. Der überwältigenden Mehrheit der Anhänger sei weder ein Tat- noch ein Schuldvorwurf zu machen.

Bewährung widerrufen

Ausdrücklich keine Auswirkungen hat die Sperre auf die juristische Verfolgung der Randalierer, die vor dem Spiel gegen RB am 4. Februar Steine und Flaschen auf Gästefans geworfen hatten. Zehn Personen wurden dabei vor dem Stadion verletzt.

Wegen früherer Zuschauerausschreitungen spielte der BVB zuletzt unter besonderer Beobachtung. Am 8. Juli 2016 war vom DFB-Sportgericht ein Teilausschluss für den Unterrang der Südtribüne auf Bewährung ausgesetzt worden. Diese Bewährung wird nun widerrufen. Der Oberrang wird aufgrund der jüngeren Vergehen gesperrt.

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