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Sollte der BVB Peter Stöger behalten? – Pro&Contra

MEINUNGNeuer Vertrag?  

"Die Gründe, warum der BVB Stöger halten muss"

Von Florian Wichert, Heiko Ostendorp

12.03.2018, 14:56 Uhr
Sollte der BVB Peter Stöger behalten? – Pro&Contra. Erleichtert: Peter Stöger mit dem Doppel-Torschützen Michy Batshuayi nach dem 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. (Quelle: imago images)

Erleichtert: Peter Stöger mit dem Doppel-Torschützen Michy Batshuayi nach dem 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. (Quelle: imago images)

Stöger und der BVB erleben ein Auf und Ab – und die Fans diskutieren: Sollte Dortmund mit ihm verlängern? Kann er den Klub in eine erfolgreiche Zukunft führen?

An dieser Stelle kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Head of Fußball und Sport bei t-online.de) und Heiko Ostendorp (Fußballchef beim Sportbuzzer) aktuelle Fußball-Themen. Diese Woche geht es um die Zukunft von Trainer Peter Stöger bei Borussia Dortmund.

Kritik am "Beamtenfußball", aber starke Bilanz

Gestern der spektakuläre 3:2-Sieg gegen Frankfurt, zuvor das peinliche 1:2 gegen Red Bull Salzburg und das drohende Aus in der Europa League. Auf der einen Seite herausragende 23 Punkte aus elf Ligaspielen – auf der anderen die Kritik am "Beamtenfußball". Für Peter Stöger ist es beim BVB ein Auf und Ab. 

Sein Vertrag läuft bis zum Saisonende, aber wie geht es danach weiter?

Sollte Borussia Dortmund den Vertrag von Trainer Peter Stöger über das Saisonende hinaus verlängern?

Florian Wichert

Head of Fußball und Sport

Pro

Ja, weil Stöger der perfekte BVB-Trainer ist

Boss Watzke sieht eine Vertrauensbasis wie bei Klopp, die Fans lieben ihn und mit seinem trockenen Humor passt er optimal ins Ruhrgebiet. Peter Stöger ist der perfekte Trainer für den BVB.

Natürlich waren die Auftritte zuletzt teilweise dürftig. Aber bei der Bewertung dürfen wir nicht vergessen, wo Dortmund herkommt. Stöger hat eine völlig verunsicherte Mannschaft übernommen, die nach Bosz gar nicht mehr wusste, wofür sie eigentlich steht. Nur eines war klar: Der Offensivfußball ohne Absicherung war gescheitert. ALLE in Dortmund sehnten sich nach Stabilität. Bloß kein 4:0 gegen Schalke mehr verspielen.

Genau das hat Stöger erreicht. Mit 23 Punkten aus elf Ligaspielen hat er Dortmund vom achten auf den dritten Platz geführt – obwohl er mit Aubameyang auf den wichtigsten Spieler der letzten Jahre (141 Tore in 213 Spielen) verzichten musste und Stars wie Reus, Götze, Philipp, Kagawa, Yarmolenko, Guerreiro, Sancho und Schmelzer verletzt waren. Gebt Stöger Zeit, dann spielt Dortmund auch wieder attraktiver.

Heiko Ostendorp

Fußballchef

Contra

Nein, Stöger bringt den BVB nicht nach vorne

Eigentlich ist Peter Stöger eine ehrliche Haut. Ein höflicher und witziger Typ, der gerne und offen anspricht, was er denkt. So sagte er im Winter nach seinem Dienstantritt beim BVB: „Nicht mal mir wird es gelingen, dass diese Mannschaft unattraktiven Fußball spielt.“

Der Österreicher wollte damit seine Wertschätzung für den Luxus-Kader zum Ausdruck bringen, der ihm zur Verfügung steht und mit seiner Offensivpower für jede Mannschaft der Welt gefährlich sein kann – oder konnte ... Denn – völlig unabhängig von den Ergebnissen – der BVB ist unter Stöger nicht mehr attraktiv, sondern bieder. Abhängig von Einzelaktionen. Einfach auszurechnen. All das, wofür die Borussia in den letzten Jahren fast durchweg stand, scheint verpufft. Eine klare Handschrift des Trainers oder ein Plan gegen Europas Kategorie D-Klubs wie Bergamo oder Salzburg sind nicht zu erkennen. In jüngster Vergangenheit spielte der BVB noch Real oder Arsenal an die Wand.

Stöger mag ein netter Typ sein, der sympathisch auftritt und sich mit den BVB-Bossen versteht. Sportlich ist er nicht der Mann, der den Klub dauerhaft wieder nach vorne bringt.

Was denken Sie – wer hat recht?

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