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Uli Hoeneß und Paul Breitner: Wie konnte diese Freundschaft zerbrechen?


Hoeneß und Breitner streiten
Wie konnte diese Freundschaft zerbrechen?

Von sid, t-online, flo

Aktualisiert am 27.11.2018Lesedauer: 2 Min.
Legendäres Bild: Uli Hoeneß (l.) und Paul Breitner werben 1973 vor einem Oldtimer in Badehose für Herrenausstatter Harry Lindmeyer.Vergrößern des BildesLegendäres Bild: Uli Hoeneß (l.) und Paul Breitner werben 1973 vor einem Oldtimer in Badehose für Herrenausstatter Harry Lindmeyer. (Quelle: Fred Joch/imago-images-bilder)
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Bayern-Präsident Hoeneß hat seinen früheren Mitspieler Breitner von der Ehrentribüne bei Bayern verbannt. Ein neuer Höhepunkt. Dabei waren die beiden mal dicke Freunde.

Sie waren einst dicke Freunde, doch das Verhältnis zwischen Uli Hoeneß und Paul Breitner ist inzwischen schwer belastet. Weltmeister Breitner darf auf Anweisung von Bayern Münchens Präsident Hoeneß nicht mehr in den Ehrengastbereich der Allianz Arena. Das berichtet "Bild".

Breitner gibt seine Ehrenkarten zurück

Breitner sagt, er habe einen Anruf von Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen bekommen und gesagt, "mir werde von Uli Hoeneß nahegelegt, mich auf absehbare Zeit nicht im Ehrengast-Bereich blicken zu lassen." Er habe nun beschlossen, "meine zwei Ehrenkarten, die ich als Ehrenspielführer auf Lebenszeit besitze, zu Händen von Herrn Dreesen zurückzuschicken. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich Freikarten will", ergänzte Breitner. Er werde sich ab sofort eben Karten für Bayern-Heimspiele "ganz normal kaufen, wenn ich ins Stadion gehen will".

Wie konnte die Freundschaft der beiden zerbrechen und der Streit so eskalieren? Fußballfans erinnern sich an die gemeinsamen Zeiten. Hoeneß und Breitner feierten bei den Bayern jahrelang große Erfolge und wurden mit der Nationalelf 1972 Europa- und 1974 Weltmeister. In Badehosen posierten sie gemeinsam 1973 vor einem Oldtimer und machten Werbung für den Herrenausstatter Harry Lindmeyer. Bei Auswärtsfahrten teilten sie sich das Zimmer.

1983 gab es das erste Mal Ärger

Gegen Ende von Breitners aktiver Karriere war das vorbei. Es gab den ersten Riesen-Streit. Auf einer Asienreise des FC Bayern 1983 geriet Breitner mit Hoeneß aneinander. Er blaffte ihn an: „Du hast hier gar nichts zu sagen“ und schmiss ihm die Fußballschuhe vor die Füße. Sie versuchten offenbar mehrfach, sich zu versöhnen. Und Breitner kehrte zum Verein zurück. Jahrelang war er Berater, Chefscout und Markenbotschafter. Im März 2017 warf er aber hin. Das Verhältnis zu Hoeneß galt nach wie vor als belastet. Zwischenzetlich grüßten sich beide nicht einmal mehr.

Das Fass zum Überlaufen brachte offensichtlich Breitners Kritik nach der denkwürdigen Pressekonferenz von Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor einigen Wochen, als die beiden eine unglaubliche Medienschelte betrieben.


Breitner sei deprimiert, "dass sich der Verein diese Blöße gibt. Mit diesem Auftritt haben sie die Arbeit kaputt gemacht, die der Verein in den letzten Jahren gemacht hat, um aus dem Arroganz-Image herauszukommen", so Breitner bei Blickpunkt Sport. Und er kommentierte darüber hinaus im "BR": "Es geht immer um die Familie, die FC-Bayern-Familie. Und dann müssen die Kinder heute sagen: Für den Papa müssen wir uns jetzt mal gewaltig schämen."

Jetzt hat der Papa seinen einstigen Freund vor die Tür gesetzt.

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