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Zweikampf der Woche: Sollte Bayern nun doch mit Ribéry verlängern?


PRO & KONTRANeuer Ribéry-Vertrag?  

"Bayern sollte sich lieber um einen jungen Dortmunder bemühen"

Von Heiko Ostendorp und Florian Wichert

24.12.2018, 08:01 Uhr
Zweikampf der Woche: Sollte Bayern nun doch mit Ribéry verlängern?. Franck Ribéry in Topform: Beim 3:0 bei Eintracht Frankfurt traf er doppelt. Zuvor erzielte er bereits gegen Leipzig das 1:0-Siegtor.  (Quelle: imago images/Sven Simon)

Franck Ribéry in Topform: Beim 3:0 bei Eintracht Frankfurt traf er doppelt. Zuvor erzielte er bereits gegen Leipzig das 1:0-Siegtor. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Mit 35 Jahren blüht Ribéry beim FC Bayern gerade wieder auf. Sollten die Bosse reagieren und ihm doch noch einen neuen Vertrag für die nächste Saison geben?

An dieser Stelle kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online.de) und Heiko Ostendorp (Fußballchef beim Sportbuzzer) aktuelle Fußball-Themen. Diese Woche geht es um den FC Bayern.

Franck Ribéry hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Bayern aus ihrer kniffligen Situation befreit haben. Hatte er bereits unter der Woche gegen RB Leipzig als Siegtorschütze geglänzt, ebnete er nun mit seinem Doppelpack den Weg zum 3:0 im Topspiel bei Eintracht Frankfurt. "Sensationell, dass er uns auch als Torschütze nochmal in dem Maße weiter hilft", befand anschließend Thomas Müller.

Ribéry rannte, dribbelte und traf, als wäre er nicht 35, sondern wieder 20 Jahre alt. Und hat damit die Diskussion um seine Zukunft neu entfacht. Eigentlich will der FC Bayern die Verträge von Ribéry und auch Arjen Robben nicht über die Saison hinaus verlängern.

Sollte der FC Bayern den Vertrag von Ribéry nun doch verlängern?

Heiko Ostendorp

Fußballchef

Pro

Ja, Ribery ist noch immer eine Waffe

Wenn Stars wie Thomas Müller oder Niklas Süle, aber auch Bayern-Trainer Niko Kovac geradezu niederknien, um die Einstellung eines Profis hervorzuheben, dann kann es nur um Franck Ribery gehen. Mit welchem Eifer, mit welcher Leidenschaft er trotz seiner 35 Jahre noch in jedem Training, in jeder Partie ans Werk ginge, sei absolut vorbildlich – so die warmen Worte in Richtung des Franzosen.

Doch nicht nur das: Mit vier Treffern in den letzten drei Spielen hat Ribery maßgeblichen Anteil daran, dass der FC Bayern dem BVB wieder etwas auf die Pelle gerückt ist. Er hat gezeigt, dass er noch immer eine Waffe ist, war auch bei der Niederlage in Dortmund der gefährlichste Münchner.

Es wäre geradezu fahrlässig, freiwillig auf so einen Mann zu verzichten, der auch von der Bank ein Spiel jederzeit entscheiden kann. Man muss ihm nur verklickern, dass seine Rolle in der nächsten Saison eine andere ist. Doch bei allem Ehrgeiz wird Ribery auch das akzeptieren und bis zum letzten Tag alles dafür geben, seine ungeheure Titelsammlung noch weiter auszubauen.

Florian Wichert

Stellvertretender Chefredakteur

Kontra

Nein, Bayern sollte lieber Sancho vom BVB holen

Er macht zwei gute Spiele – und schon geht das Gerede um einen neuen Vertrag für Ribéry wieder los. Dabei müsste Bayern-Verantwortlichen und Fans längst klar sein, dass der Umbruch endlich konsequent vorangetrieben werden muss.

Keine Frage: Ribéry hat Großes geleistet für den FC Bayern: 409 Spiele, 122 Tore, 180 Torvorlagen. Er hat acht Meisterschaften gewonnen, fünfmal den DFB-Pokal, einmal die Champions League. ABER: Seit 2013 hat er verletzungsbedingt in der Bundesliga nie mehr als 22 Spiele bestritten, seit 2014 nie mehr als fünf Tore erzielt, in den letzten eineinhalb Jahren insgesamt nur zwei vorbereitet. Im April wird er 36 Jahre alt. Seine charakterliche Eignung als Backup-Spieler darf man bei seinen zahlreichen Ausrastern zumindest hinterfragen.

Der Bayern-Kader ist mit einem Durchschnittsalter von 26,8 Jahren der älteste der Bundesliga. Die Bosse sollten sich lieber um junge Spieler wie Dortmunds Sancho bemühen. Dem gehört mit seinen 18 Jahren die Zukunft – nicht wie Ribéry die Vergangenheit.

Was denken Sie – wer hat recht?




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