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FC Bayern München: Helmer kritisiert Kovac für Verzicht auf Süle

FC Bayern München  

Helmer kritisiert Kovac für Verzicht auf Süle

06.04.2019, 09:13 Uhr | dpa

FC Bayern München: Helmer kritisiert Kovac für Verzicht auf Süle. Thomas Helmer kritisiert die Vereinsspitze des FC Bayern München für ihre Transferpolitik.

Thomas Helmer kritisiert die Vereinsspitze des FC Bayern München für ihre Transferpolitik. Foto (Archiv): Marcus Brandt/dpa Foto: Marcus Brandt. (Quelle: dpa)

Hannover (dpa) - Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Thomas Helmer hat sein Unverständnis darüber geäußert, dass Bayern-Trainer Niko Kovac zuletzt auf Niklas Süle in der Startformation verzichtet hat.

"Niko hat sich für Süle entschieden, ihn zuletzt aber nicht immer eingesetzt - das verstehe ich nicht. Die Zeit des Rotierens ist vorbei nach dem Aus in der Champions League", sagte Helmer vor dem Spitzenspiel zwischen München und Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr) dem Portal "Sportbuzzer". "Wenn du einen zum Abwehrchef ernennst, dann musst du ihn spielen lassen." Süle stand beim 1:1 am vergangenen Samstag in Freiburg nicht in der Startelf.

Über Kovac' Zukunft bei den Bayern sagte Helmer, der sowohl für den FC Bayern als auch für den BVB gespielt hat: "Niko macht keinen schlechten Job. Ich denke, dass es, egal wie die Saison ausgeht, nächstes Jahr für ihn in München weitergeht." Helmer lobt, dass Kovac im letzten Sommer "den ihm präsentierten Kader ohne Murren übernommen" hat. "Wenn die Bayern zur neuen Saison groß einkaufen, wird man seine Arbeit besser beurteilen können."

Helmer kritisierte die Vereinsspitze für ihre Transferpolitik im vergangenen Sommer: "Die Bayern-Verantwortlichen hätten den Umbruch ein Jahr früher forcieren müssen, sie haben geglaubt, das eine Jahr geht schon noch." Er verwies insbesondere auf Arjen Robben und Franck Ribéry, die nicht mehr "höchstes Niveau erreichen". Helmer sagte: "Da waren die Bayern-Bosse insgesamt zu nachlässig - vergleichbar mit der Situation in der Nationalelf."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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