Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Werder Bremen und Paderborn: Haben Salafisten für die Security gearbeitet?

Auch Paderborn betroffen  

Bericht: Salafisten arbeiteten für Werder-Security

19.07.2019, 13:39 Uhr | sid, t-online.de

Werder Bremen und Paderborn: Haben Salafisten für die Security gearbeitet?. Im Verdacht: Einzelne Security-Mitarbeiter von Werder Bremen sollen zu Salafisten gehören. (Quelle: imago images/Christoph Worsch)

Im Verdacht: Einzelne Security-Mitarbeiter von Werder Bremen sollen zu Salafisten gehören. (Quelle: Christoph Worsch/imago images)

Sicherheit spielt in den Bundesliga-Stadien eine große Rolle. Vor jedem Spiel werden die Fans kontrolliert und auch während der Partie sind überall Ordner. Doch auch die Ordner selbst scheinen nicht immer sauber zu sein.

Bei den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und SC Paderborn haben in der Vergangenheit offenbar zwei Sicherheitskräfte mit Kontakten zu gewaltbereiten Islamisten gearbeitet. Die tschetschenischen Brüder waren nach WDR-Recherchen bis "vor kurzem" für eine Paderborner Sicherheitsfirma in den Stadien tätig. Werder und der SCP haben dem Bericht zufolge die Polizei eingeschaltet, auch der Staatsschutz Bielefeld sei informiert.

"Das darf so nicht passieren"

Die Brüder hatten demnach in sozialen Netzwerken Fotos von sich in den Bundesliga-Stadien gepostet. Andere Bilder zeigen die Familie mit gewaltbereiten Gefährdern, die später untergetaucht und ausgereist waren. Islam M., einer der Brüder, wurde 2015 zu einer Arreststrafe verurteilt, weil er Sympathie für das Attentat auf die Pariser Satirezeitschrift Charlie Hebdo bekundet hatte, bei dem 13 Menschen starben.
   

   
"Bei den Erkenntnissen, die jetzt im Raum stehen, ist auf jeden Fall ein Sicherheitsrisiko erkennbar. Das darf so nicht passieren", sagte Michael Mertens, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, dem WDR: "Da müssen die Vereine und die DFL auch reagieren in ihrem eigenen Interesse. Das ist ziemlich geboten."

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal