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Trainer Hertha BSC: Covic und Nagelsmann gegen Gelbe Karten für Trainer

Covic und Nagelsmann gegen Gelbe Karten für Trainer

29.07.2019, 13:13 Uhr | dpa

Trainer Hertha BSC: Covic und Nagelsmann gegen Gelbe Karten für Trainer. Kein Freund der neuen Kartenregelung für Trainer: Hertha-Trainer Ante Covic.

Kein Freund der neuen Kartenregelung für Trainer: Hertha-Trainer Ante Covic. Foto: Soeren Stache. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Hertha-Coach Ante Covic und Leipzigs neuer Trainer Julian Nagelsmann sehen die neue Karten-Regelung für Trainer kritisch.

"Man sollte keine Roboter aus uns machen. Diese Sportart lebt von Emotionen, und ein Stück weit müssen diese Emotionen auch freigelassen werden", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten dem "Kicker".

Die Schiedsrichter können den Trainern in der neuen Saison Karten zeigen: Rot führt automatisch zu einer Sperre von mindestens einem Spiel. Ob es in Bundesliga und 2. Liga nach drei Gelben Karten eine Sperre für ein Spiel gibt, ist noch offen. Die neue Regelung bei Verwarnungen wird erst von der Generalversammlung der Deutschen Fußball Liga am 21. August in Berlin diskutiert.

Der 43 Jahre alte Trainer des Berliner Fußball-Bundesligisten fügte hinzu: "Ich glaube, dass wir miteinander mehr kommunizieren müssen. Wenn es dazu kommt, dass ich nichts mehr sagen darf, dann bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke."

RB-Coach Julian Nagelsmann hat sich vehement gegen eine Einführung von Gelben Karten gegen Trainer ausgesprochen. "Ich finde, dass man da an die Menschlichkeit appellieren muss und nicht alles mit Strafen reguliert. Es ist nicht im Sinne der Sache, dass ein Trainer jedes vierte Spiel auf der Tribüne sitzt, nur weil er Emotionen zeigt", sagte Nagelsmann am Rande des Internationalen Trainerkongresses in Kassel.

Nagelsmann sieht darin eine große Gefahr für die Trainergilde. "Ich glaube, dass ein Schiedsrichter viel schneller die Gelbe Karte zeigen wird als er dich früher auf die Tribüne geschickt hat", sagte der 32-Jährige und fügte hinzu: "Ich wünsche mir, dass man von der Idee abrückt. Warum soll ein Trainer schneller gesperrt werden als ein Spieler? Das macht doch keinen Sinn." Die Profis werden erst nach der fünften Verwarnung in einer Saison für ein Spiel gesperrt.

Andere Trainer haben sich ebenso kritisch zu den Maßnahmen geäußert. Das für Fußball-Regeln zuständige International Football Association Board (IFAB) hatte im März beschlossen, dass Gelbe und Rote Karten für Trainer mit Saisonbeginn möglich sind. Der Weltverband FIFA machte daraufhin eine Mindestsperre von einem Spiel wie auch für Spieler bei einer Roten Karte verpflichtend. Über längere Sperren muss die DFB-Sportgerichtsbarkeit entscheiden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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