Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga > FC Bayern München >

Schiri-Boss Fröhlich: Schalke wurde gegen den FC Bayern benachteiligt

Falsche Entscheidung  

Schiri-Boss: Schalke wurde gegen Bayern benachteiligt

27.08.2019, 21:14 Uhr | sid

 (Quelle: imago images / Team 2)
Schalke-Trainer Wagner schimpft über nicht gegebene Elfmeter

Der FC Schalke 04 verliert gegen den FC Bayern mit 3:0. Knappen-Trainer David Wagner haderte anschließend mit der Leistung des Schiedsrichters und den nicht gegebenen Elfmetern. (Quelle: Omnisport)

"Hätten zwei Elfer bekommen müssen": Schalke-Trainer Wagner schimpft über die Auslegung der neuen Handspielregel. (Quelle: Omnisport)


Seit dem Wochenende wird diskutiert, nun stellt der DFB klar: Der FC Bayern hat im Spiel gegen Schalke von einer falschen Schiedsrichter-Entscheidung profitiert – zumindest in einer der beiden strittigen Szenen.

Schwacher Trost für Fußball-Bundesligist FC Schalke 04: Drei Tage nach der 0:3-Niederlage gegen Titelverteidiger Bayern München hat Schiri-Boss Lutz Michael Fröhlich im Gespräch mit "DFB.de" eingeräumt, dass Schiedsrichter Marco Fritz eine falsche Entscheidung zu Lasten der Gelsenkirchener getroffen hat.

Nach einem Freistoß von Daniel Caliguiri (Nummer 18) wehrt Bayerns Ivan Perisic den Ball mit der Hand ab: Es hätte Elfmeter geben müssen. (Quelle: imago images/Jan Hübner)Nach einem Freistoß von Daniel Caliguiri (Nummer 18) wehrt Bayerns Ivan Perisic den Ball mit der Hand ab: Es hätte Elfmeter geben müssen. (Quelle: Jan Hübner/imago images)

Worum geht es?

Bayern-Neuzugang Ivan Perisic hatte als Mitglied der Münchner Mauer im eigenen Strafraum den Ball nach einem Freistoß von Daniel Caligiuri mit der Hand abgewehrt. Weder Fritz noch Video-Assistent Bastian Dankert (Rostock) hatten das Handspiel registriert bzw. geahndet. Ein Fehler.

Lutz Michael Fröhlich im ZDF-Sportstudio: Der Schiedsrichter-Boss des DFB versteht den Ärger der Schalker. (Quelle: imago images/Martin Hoffmann)Lutz Michael Fröhlich im ZDF-Sportstudio: Der Schiedsrichter-Boss des DFB versteht den Ärger der Schalker. (Quelle: Martin Hoffmann/imago images)

Schiri-Boss Fröhlich sagt zu der Szene in der 63. Minute: "Der Spieler ist in einer Abwehraktion eindeutig zum Ball orientiert. Der linke Arm wird nach links abgespreizt und von oben nach unten in die Flugbahn des Balles geführt. Die Körperfläche wird dadurch unnatürlich vergrößert. Das ist letztendlich ein strafbares Handspiel, welches in dieser Situation mit Strafstoß zu ahnden ist."


Es war nicht der einzige Aufreger der Partie. Zuvor war Weltmeister Benjamin Pavard im Bayern-Strafraum bei einer Abwehraktion der Ball an den ausgestreckten Arm gesprungen (56.). Dies nicht als absichtliches Handspiel zu ahnden, war nach den neuen Regeln nach Ansicht von Fröhlich korrekt. Denn ob die Arm- beziehungsweise Handbewegung den Körper bei diesem Bewegungsablauf wirklich unnatürlich vergrößert habe, zumal der rechte Arm des Spielers Pavard im Sprung noch durch den Spieler McKennie eingeklemmt war, sei nicht eindeutig zu belegen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal