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Erst Juve, dann Leipzig: Bayer schöpft Mut für "zwei Knaller"

Erst Juve, dann Leipzig  

Bayer schöpft Mut für "zwei Knaller"

29.09.2019, 10:00 Uhr | dpa

Erst Juve, dann Leipzig: Bayer schöpft Mut für "zwei Knaller". Die Spieler von Bayer Leverkusen feiern den Sieg beim FC Augsburg.

Die Spieler von Bayer Leverkusen feiern den Sieg beim FC Augsburg. Foto: Stefan Puchner. (Quelle: dpa)

Augsburg (dpa) - Das nächste Erfolgserlebnis gegen Lieblingsgegner FC Augsburg löste bei den Ballbesitz-Kickern von Bayer Leverkusen nicht nur ein gutes Gefühl für die Herkulesaufgabe gegen Cristiano Ronaldo aus.

"Wir haben jetzt zwei Knaller vor der Brust", betonte Torschütze Kevin Volland nach dem 3:0 (1:0) in Augsburg. Klar: Der Auftritt am Dienstagabend in der Champions League gegen Juventus Turin steht im Fokus. Aber die vier Tage darauf anstehende Bundesliga-Prüfung gegen RB Leipzig ist mit Blick auf die gesamte Saison noch bedeutsamer.

National zählt Bayer zur erweiterten Spitze hinter Tabellenführer FC Bayern München. International dagegen ist der Werksclub weit entfernt vom Topniveau, wie der 1:2-Fehlstart gegen Lokomotive Moskau bewiesen hatte. Den negativen Eindruck aber wollen Volland und Co. unbedingt korrigieren. "Wir können mit Selbstvertrauen nach Turin fahren, weil wir in der Bundesliga gute Ergebnisse geliefert haben", begründete Volland. Als einfach nur "geil" bezeichnete Nadiem Amiri den Trip nach Italien. "Mut, Energie und der Wille müssen da sein. Dann können wir was holen", meinte der Neuzugang, der keine Angst kennt.

Gegen Augsburg passte das Bayer-Paket aus enorm viel Ballbesitz, einer hervorragenden Passquote, Geduld und hoher Effektivität im Abschluss. Das 1:0 entsprang einem Kopfball von FCA-Angreifer Florian Niederlechner ins eigene Tor. Aber der agile Volland und Kai Havertz rundeten den insgesamt dominanten Auftritt der Bayer-Elf ab. "Wir haben sehr reif gespielt", kommentierte Abwehrchef Sven Bender.

Auch Peter Bosz war "sehr zufrieden" mit der Vorstellung seiner Elf, aber keineswegs überrascht. "Alles, was ich gesehen habe, wusste ich schon", sagte der Bayer-Coach. Seine Jungs könnten halt gut Fußball spielen. Das gilt speziell gegen die Augsburger, gegen die es in 17 Ligaspielen keine Niederlage gab, aber elf Siege und sechs Remis.

"Ich weiß nicht, warum wir gegen Leverkusen so eine katastrophale Quote haben", rätselte FCA-Manager Stefan Reuter. Am Samstag fiel die Antwort leicht: Die Hausherren spielten schwach, Bayer abgeklärt. Nur eine echte Torchance durch den eingewechselten Julian Schieber beim Stand von 0:1 erarbeiteten sich die Augsburger in 90 Spielminuten.

Der unglückliche Eigentorschütze Niederlechner stöhnte über die "brutale Ballsicherheit" des Gegners, der sich in der Bundesliga nach sechs Spieltagen mit 13 Punkten in einer guten Position befindet.

"Jetzt sind wir oben sehr gut dabei", bemerkte Amiri, der an allen drei Bayer-Toren beteiligt war. Vor Leipzig kommt nun erstmal Turin. Man dürfe sich auf Juve freuen, meinte Abwehrchef Bender: "Es ist immer schöner, mit Schwung aus der Bundesliga in die Champions League zu gehen. Aber es wird eine sehr schwierige Aufgabe."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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