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FC Bayern: Hasan Salihamidzic – Das sind die Aufgaben des neuen Sportvorstands

Hasan Salihamidzic  

Das sind die Aufgaben des neuen Bayern-Sportvorstands

12.11.2019, 16:58 Uhr
FC Bayern: Salihamidzic zum Sportvorstand befördert

Sportdirektor Hasan Salihamidzic wird bei Bayern München wie erwartet befördert. Der 42-Jährige steigt beim deutschen Rekordmeister auf Wunsch des scheidenden Präsidenten Uli Hoeneß ab 1. Juli 2020 zum Sportvorstand auf. (Quelle: SID)

FC Bayern: Sportdirektor Hasan Salihamidzic wurde zum Sportvorstand befördert. (Quelle: SID)


Mit seiner letzten Amtshandlung als Präsident ernannte Uli Hoeneß seinen Zögling Hasan Salihamidzic zum neuen Sportvorstand des Rekordmeisters. Doch was ändert sich damit für den bisherigen Sportdirektor?

Am Montagabend wurde Hasan Salihamidzic vom Aufsichtsrat es FC Bayern München zum neuen Sportvorstand berufen. Viele Fans reagierten mit Häme auf die Entscheidung, die als letzte Amtshandlung des zum 15. November scheidenden Präsidenten Uli Hoeneß gilt. Was die Mehrzahl der Reaktionen gemein hatten: Niemand scheint so genau zu wissen, wie sich die Kompetenzen des Bosniers durch die Beförderung vom Sportdirektor zum Vorstandsmitglied konkret ändern.

Fest steht, dass die Berufung in den Vorstand vor allem ein hierarchischer Aufstieg für Salihamidzic ist. Der ehemalige Bayern-Profi (1998-2007) verabschiedet sich damit vom Angestelltendasein als Sportdirektor und rückt in das höchste administrative Gremium des FC Bayern auf. Ab dem 1. Juli 2020 wird "Brazzo" gemeinsam mit dem Vorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge und seinen weiteren Vorstandskollegen, Jan-Christian Dreesen (Finanzen und Controlling), Andreas Jung (Marketing, Sponsoring und Events) und Jörg Wacker (Internationalisierung und Strategie), die Geschicke des deutschen Rekordmeisters leiten. 

Salihamidzic hatte den Vorstandssitz schon lange im Blick

Bemerkenswert an seiner Beförderung ist, dass Salihamidzic bereits im vergangenen Jahr öffentlich sein Interesse an dem Amt hinterlegte. Im Gespräch mit der "Welt am Sonntag" sagte er, als Sportdirektor komme es für ihn nicht in Frage, "unter einem Sportvorstand zu arbeiten." Dass er nun diesen Job erhalten hat, zeigt, dass der FC Bayern auf keinen Fall auf die Arbeit des früheren Mittelfeldwühlers verzichten will – egal wie sehr sie von Fans und Kritikern belächelt wird.

Salihamidzics Aufgaben werden auch als Sportvorstand insbesondere in der Koordinierung und Außendarstellung des Lizenzspielerbereichs liegen. Wie der "Kicker" berichtet, soll er "in enger Abstimmung mit Rummenigge" die Kaderplanung, die Durchlässigkeit des Jugendbereichs zu den Profis sowie Transfers betreuen. Ab einer Ablösesumme von 25 Millionen Euro muss sich Salihamidzic auch weiterhin den Segen des Aufsichtsrats abholen.

Somit ist Salihamidzics Kompetenzbereich wesentlich klarer definiert und ins Profi-Alltagsgeschäft integriert als bei seinem Vorgänger Matthias Sammer (2012-2016), der sich besonders intensiv um die strategische Ausrichtung und Infrastruktur des Rekordmeisters gekümmert hat und sich bei Spielerverpflichtungen und Vertragsverhandlungen weitesgehend zurückgehalten hat.

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