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Nach Gelb-Rot gegen Alassane Plea: Max Eberl ruft im Sport1-Doppelpass an

Wegen umstrittenem Platzverweis  

Wie Hoeneß: Gladbach-Boss Eberl ruft in TV-Sendung an

02.02.2020, 19:42 Uhr | t-online, Mey

Nach Gelb-Rot gegen Alassane Plea: Max Eberl ruft im Sport1-Doppelpass an. Rief am Sonntagmorgen im "Doppelpass" an: Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl. (Quelle: imago images/Revierfoto)

Rief am Sonntagmorgen im "Doppelpass" an: Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl. (Quelle: Revierfoto/imago images)

Im Topspiel des 20. Bundesliga-Spieltags hat besonders eine Szene für Aufsehen gesorgt: Alassane Plea kassierte innerhalb von 30 Sekunden zweimal Gelb und flog vom Platz. Das veranlasste Manager Max Eberl zu einem besonderen Anruf.

Es lief die 61. Spielminute, als Borussia Mönchengladbachs Stürmer Alassane Plea im Spiel gegen RB Leipzig aus dem Nichts die Gelb-Rote Karte sah. Zunächst unterbrach Schiedsrichter Tobias Stieler das Spiel, um dem Stürmer wegen vehementen Meckerns die Gelbe Karte zu zeigen. Als sich dieser dann jedoch mit einer abfallenden Geste von dem Referee abwandte, zückte Stieler Gelb-Rot.

Borussen-Coach Marco Rose wollte sich nach dem Spiel nicht zu der Situation äußern. Das tat dafür am Sonntagmorgen Gladbachs Manager Max Eberl. Dieser rief in der TV-Sendung "Doppelpass" bei Sport1 an und sagte: "Ich wollte etwas zu dieser neuen Regel sagen. Ich kann nachvollziehen, wenn man sagt, dass sich das Verhalten ein Stück weit ändern muss im Fußball. Wir hatten viele Emotionen und vielleicht auch überzogene Emotionen", so der Sportdirekor Mönchengladbachs.

"Das ist eine Erziehungsmaßnahme"

Eberl beurteilt die Situation wie folgt: "Gestern war für mich die erste Gelbe Karte der Witz an der Sache. Die zweite Gelbe Karte kannst du geben, aber die erste, da kann man das Spiel weiterlaufen lassen, und wenn dann ein Tor fällt, dann packe ich mir den Spieler und sage: 'So geht das nicht.' Das ist eine Erziehungsmaßnahme, das ist ein Gefühl, dass der Schiedsrichter ein Stück weit haben muss."

Im Moment des Platzverweises führte die Borussia mit 2:1. Als die Mannschaft von Marco Rose dann mit einem Spieler weniger spielte, beschränkte sie sich komplett aufs Verteidigen. Doch die Fohlen hielten die Abwehrschlacht nicht durch und kassierten kurz vor Schluss den 2:2-Ausgleichstreffer durch Christopher Nkunku.

Max Eberl ist nicht der erste, der in dieser Saison im "Doppelpass" angerufen hat. Am 10. November meldete sich Uli Hoeneß und beschwerte sich über die aus seiner Sicht zu schlechte Außendarstellung seines Sportdirektors Hasan Salihamidzic.

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