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Schalke 04 nach Rassismus-Vorfall zu 50.000 Euro Geldstrafe verdonnert

Nach Rassismus-Vorfall  

Schalke 04 zu 50.000 Euro Geldstrafe verdonnert

11.02.2020, 18:09 Uhr | dpa

Schalke 04 nach Rassismus-Vorfall zu 50.000 Euro Geldstrafe verdonnert. Schalke-Fans solidarisieren sich im Heimspiel gegen den SC Paderborn mit Herthas Jordan Torunarigha. (Quelle: imago images/Kirchner-Media)

Schalke-Fans solidarisieren sich im Heimspiel gegen den SC Paderborn mit Herthas Jordan Torunarigha. (Quelle: Kirchner-Media/imago images)

Eine Woche nach den rassistischen Beleidigungen gegen Herthas Jordan Torunarigha ist der FC Schalke 04 vom DFB zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt worden. Ein Teil der Strafe soll in Anti-Rassismus-Maßnahmen fließen.

Schalke 04 ist wegen des Rassismus-Vorfalls beim Pokalspiel gegen Hertha BSC mit einer Geldstrafe von 50.000 Euro belegt worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndete mit dem Urteil vom Dienstag die rassistischen Beleidigungen gegen Hertha-Profi Jordan Torunarigha durch Schalker Fans, die während der Partie am 4. Februar Affenlaute gerufen hatten. Der DFB-Kontrollausschuss drohte den Gelsenkirchenern im Wiederholungsfall mit weitergehenden Sanktionen.

Der Bundesligist hatte sich öffentlich für den Vorfall entschuldigt und eine lückenlose Aufklärung angekündigt. Auch die Polizei nahm Ermittlungen auf. Der 22 Jahre alte Torunarigha selbst stellte eine Strafanzeige gegen Unbekannt.

Schalke kann bis zu 16.000 Euro der verhängten Geldbuße für konkrete Maßnahmen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung verwenden, was dem DFB bis zum 30. September 2020 nachzuweisen wäre. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt. Es ist damit rechtskräftig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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