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Das steckt hinter dem Fan-Hass auf Dietmar Hopp

Von t-online, MEM

Aktualisiert am 03.03.2020Lesedauer: 2 Min.
Bayern München: Die Fans mit ihren Schmäh-Bannern.
Bayern München: Die Fans mit ihren Schmäh-Bannern. (Quelle: HMB-Media/imago-images-bilder)
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Die unschönen Plakate der Bayern-Fans haben sich an Hoffenheim-Mäzen Hopp gerichtet. Ihre Botschaft geht aber darüber hinaus – und betrifft eine der größten Fußball-Institutionen.

Schmäh-Banner waren am Samstagabend im gesamten Gästeblock in Hoffenheim zu sehen. Der Unmut, den die Bayern-Fans äußerten, richtete sich gegen Kraichgauer Klub-Mäzen Dietmar Hopp.

Doch warum gerade Hopp? Für die Ultras ist er das Gesicht der Kommerzialisierung im Fußball. Der Mitgründer des Softwareunternehmens SAP hat mit seinen Millionen aus dem Dorfverein Hoffenheim einen gestandenen Bundesligaklub gemacht. Vielen Anhängern der Traditionsklubs ist dies ein Dorn im Auge, sie sehen darin eine Unterwanderung der 50+1-Regel, nach der ein Investor nie die Mehrheit an einem Verein haben darf. Die Verunglimpfungen muss Hopp bereits seit mehr als zehn Jahren über sich ergehen lassen – seit Hoffenheim erfolgreich im Profifußball spielt.

Doch warum kam es also ausgerechnet jetzt zu dieser Welle der diffamierenden Banner und Sprechchöre in den Bundesliga-Stadien? Das hat weniger mit Hopp selbst, als vielmehr mit einer bei den Ultras äußerst unpopulären Maßnahme seitens des Deutschen Fußball Bundes zu tun.

Banner sind Proteste gegen den DFB-Urteil

Auch wenn Hopp die offensichtliche Zielscheibe war, protestierten an diesem Wochenende die Bayern-Anhänger wie auch die Fans von Borussia Dortmund oder Union Berlin in einer konzentrierten Aktion gegen den DFB. Der Grund: Der Verband hatte die Kollektivstrafe für Fan-Fehlverhalten 2017 abgeschafft und ging damit einen Schritt auf die Ultras zu. Nun aber hat er diese Vereinbarung umgangen, in dem er am 20.Februar für alle Fans von Borussia Dortmund ein zweijähriges Stadionverbot für die Auswärtsspiele in Hoffenheim verhängte.

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Die BVB-Anhänger waren auf Bewährung, hatten aber beim Auswärtsspiel im Dezember in Hoffenheim wiederholt Beleidigungen in Richtung Hopp abgesondert.

Gegen dieses Urteil solidarisierten sich nun die Ultra-Gruppen mehrer Klubs und entluden ihr Unverständnis auf ihre Art.

Bayern-Fans: "Ein Affront"

Ein Zusammenschluss von Bayern-Anhängern schrieb auf der Seite "suedkurve-muenchen.org": "Auch, wenn uns die Strafe nicht betrifft und das Thema Hopp für uns nicht so eine starke Relevanz hat, sehen wir hierin einen Angriff auf Fanrechte im Allgemeinen. Es ist für uns ein Affront, den wir nicht unbeantwortet lassen können."

Viele Fans sehen es zudem kritisch, dass der DFB ausgerechnet bei Hopp, dessen Unternehmen SAP Premium-Werbepartner des DFB, so hart durchgreift, den Drei-Stufen-Plan (Stadiondurchsage – Spielunterbrechung – Spielabbruch) konsequent umsetzt, dies aber bei Rassismus-Vorfällen in letzter Zeit nicht getan habe.

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