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BVB-Boss Watzke entschuldigt sich für TV-Auftritt: "Hätte empathischer sagen können"

BVB-Boss entschuldigt sich  

Watzke über TV-Auftritt: "Hätte es empathischer sagen können"

30.03.2020, 09:58 Uhr | dpa

BVB-Boss Watzke entschuldigt sich für TV-Auftritt: "Hätte empathischer sagen können". Hans-Joachim Watzke: Der BVB-Geschäftsführer hat sich für frühere Aussagen entschuldigt. (Quelle: imago images/Jörg Schüler)

Hans-Joachim Watzke: Der BVB-Geschäftsführer hat sich für frühere Aussagen entschuldigt. (Quelle: Jörg Schüler/imago images)

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Teile seiner Ausdrucksweise bei dem umstrittenen Auftritt in der ARD-"Sportschau" bedauert. Inhaltlich sehe er jedoch weiterhin keinen Fehler.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Teile seiner Ausdrucksweise bei dem umstrittenen Auftritt in der ARD-"Sportschau" bedauert. "Ich habe mir diese Sendung noch einmal genau angesehen und muss sagen, dass jeder Satz, den ich gesagt habe, inhaltlich korrekt war. Ich hätte es allerdings freundlicher und empathischer ausdrücken können. Mea culpa!", sagte Watzke in einem Interview der "Bild am Sonntag". Seine Mitarbeiter wüssten, "dass ich auch mal impulsiv werden kann", sagte Watzke.

Vor zwei Wochen hatte der 60-Jährige bei einem gemeinsamen Auftritt mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in der "Sportschau" zu den Folgen der Coronavirus-Pandemie für den Fußball für Irritation gesorgt und finanzielle Hilfe für kleinere Klubs abgelehnt. "Und ehrlicherweise sind wir auch Konkurrenten. Und da muss man das sehr genau miteinander austarieren, was noch Wettbewerb ist und was kein Wettbewerb mehr ist", hatte Watzke gesagt.

Watzke: Natürlich sind wir solidarisch"

"Am Ende können nicht die Klubs, die ein bisschen Polster angesetzt haben in den vergangenen Jahren, dann im Prinzip die Klubs, die das wiederum nicht gemacht haben, dafür auch noch belohnen."

Entscheidend sei für ihn "letztlich nicht, wie freundlich man etwas sagt, sondern ob es inhaltlich richtig ist. Wir können nicht unter den Tisch fallen lassen, dass die Bundesliga-Vereine auch Wettbewerber sind und bleiben. Und trotzdem sind wir natürlich solidarisch, wenn jemand unverschuldet in eine Schieflage geraten ist. Das schließt sich nicht aus", sagte Watzke nun im Interview mit der Sonntagszeitung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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