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TV-Rechte: Amazon zeigt noch mehr Bundesligaspiele

Fußball bei Streamingdienst  

TV-Rechte: Noch mehr Bundesligaspiele bei Amazon

27.05.2020, 10:35 Uhr | dpa

TV-Rechte: Amazon zeigt noch mehr Bundesligaspiele. Kamera am Rande eines Bundesligaspiels: Amazon steigt nun noch weiter in die Fußball-Übertragungen ein. (Quelle: imago images)

Kamera am Rande eines Bundesligaspiels: Amazon steigt nun noch weiter in die Fußball-Übertragungen ein. (Quelle: imago images)

Weitere Partien der höchsten deutschen Spielklasse werden beim Streamingdienst gezeigt. Das Paket umfasst mehrere Spiele bis Saisonende – und auch die Relegationsspiele.

Amazon hat sich erneut TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga gesichert. Die deutsche Tochter des US-Handelsriesen erwarb von der Deutschen Fußball Liga (DFL) für den Rest der Saison sieben Punktspiele der 1. Liga sowie die vier Relegationspartien. Das bestätigte Amazon am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Diese elf Partien zeigt Amazon für seine Prime-Kunden, der Streamingdienst DAZN für seine Abonnenten.

"Wir freuen uns, nach dem außerordentlich positiven Feedback weitere Bundesligaspiele live auf Prime Video zu übertragen", sagte Alex Green, Geschäftsführer Sport bei Prime Video. Nach Schwierigkeiten bei Amazons Bundesliga-Debüt am 18. Mai mit nicht synchroner Kommentierung verliefen die beiden folgenden Übertragungen am Wochenende ohne Probleme. "Kunden waren von der Videoqualität und der Fokussierung auf das Spielgeschehen begeistert", sagte Green. "Das bestärkt uns, unsere Bundesliga-Übertragungen fortzusetzen – erneut ohne zusätzliche Kosten zu einer Prime-Mitgliedschaft."

Zuvor hatte bereits DAZN eine Einigung mit der DFL erzielt. Ein neuer Kontrakt war notwendig geworden, da der Streamingdienst einen Sublizenz-Vertrag mit Eurosport hatte, dieser aber nicht mehr gültig ist. Hintergrund ist, dass Eurosport den Kontrakt mit der DFL gekündigt hatte. Daher musste die DFL einzelne Spiele, die nicht im TV-Paket von Sky enthalten sind, neu vermarkten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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