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Von wegen Krise: Hertha BSC glänzt gegen Werder Bremen

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Von wegen Krise: Hertha glänzt gegen Werder

19.09.2020, 17:35 Uhr | sid, t-online

Von wegen Krise: Hertha BSC glänzt gegen Werder Bremen. Wichtiger Herthaner: Außenverteidiger Peter Pekarik machte in Bremen ein starkes Spiel und erzielte einen Treffer. (Quelle: dpa/Carmen Jaspersen)

Wichtiger Herthaner: Außenverteidiger Peter Pekarik machte in Bremen ein starkes Spiel und erzielte einen Treffer. (Quelle: Carmen Jaspersen/dpa)

Hertha hat sich nach der peinlichen Pokal-Niederlage in Braunschweig rehabilitiert. Gegen Bremen gewannen die Berliner in überzeugender Manier. Dabei profitierten sie von einer starken Offensive – und einem mutigen Außenverteidiger.

Ligastart gelungen, Pokalschlappe verdaut: Acht Tage nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal beim Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat Hertha BSC in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia setzte sich beim Beinahe-Absteiger Werder Bremen mit 4:1 (2:0) durch, es war der erste Hertha-Sieg an der Weser seit 14 Jahren.

Pekarik bringt Hertha in Führung

In einer starken Phase kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit stellten die Gäste die Weichen auf Sieg. In der 42. Minute drückte der aufgerückte Rechtsverteidiger Peter Pekarik den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Mit einem Distanzschuss unter die Latte legte Dodi Lukebakio noch vor dem Pausenpfiff nach (45.+2).

Den dritten Berliner Treffer erzielte Matheus Cunha (62.). Sieben Minuten später gelang Davie Selke per Kopfball noch der Ehrentreffer für die Grün-Weißen. Für den Endstand sorgte der eingewechselte Neuzugang Jhon Cordoba (90.).

Matheus Cunha (M.) erzielte in Bremen das dritte Berliner Tor. (Quelle: dpa/Carmen Jaspersen)Matheus Cunha (M.) erzielte in Bremen das dritte Berliner Tor. (Quelle: Carmen Jaspersen/dpa)

Sargent trifft nur die Latte

Bis zu den beiden ersten Toren hatte das Publikum im Weserstadion eine nahezu ausgeglichene Partie erlebt. Beide Mannschaften setzten auf Sicherheit, riskierten wenig, und so waren Torchancen Mangelware. Joshua Sargent prüfte Hertha-Torhüter Alexander Schwolow in der 31. Minute mit einem Schrägschuss, zwölf Minuten zuvor traf Krzysztof Piatek per Kopfball nur die Querlatte des Bremer Gehäuses.

Noch auf sein Bundesliga-Debüt für die Berliner warten musste beim Anpfiff Jhon Cordoba. Der vom 1. FC Köln in die Hauptstadt gewechselte Torjäger nahm zunächst nur die Reservistenrolle ein, ersetzte aber ab der 61. Minute den Polen Piatek.

Werder offensiv ohne Durchschlagskraft

Trainer Florian Kohfeldt reagierte in der Pause auf den Rückstand und ersetzte den unglücklich agierenden Japaner Yuya Osako durch Leonardo Bittencourt. Direkten Einfluss auf die Begegnung nahm dieser Wechsel zunächst jedoch nicht. Die Hanseaten riskierten nun zwar mehr, es fehlte aber weiterhin an Durchschlagskraft in der Offensive.

Die Gäste setzten in dieser Phase nur wenige Nadelstiche, der durch Cunha erfolgreich abgeschlossene Konter zog den Norddeutschen fast schon den Zahn. Hertha übernahm wieder die Spielkontrolle und fuhr ungeachtet des Gegentores einen verdienten Erfolg ein.

Statt der zugelassenen 8.500 Zuschauer verfolgten nur 8.400 Besucher die Partie. 100 Werder-Fans aus dem Landkreis Cloppenburg durften das Stadion nicht betreten, ihre Tickets wurden wegen einer erhöhten Anzahl von Infektionen in der Region storniert. Das Eintrittsgeld wird erstattet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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