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BVB bärenstark! Dortmund gewinnt Topspiel gegen Gladbach

Bundesliga-Start  

BVB bärenstark! Dortmund gewinnt Topspiel gegen Gladbach

19.09.2020, 20:29 Uhr | dd, dpa

. Dortmunds Haaland (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen. (Quelle: dpa)

Dortmunds Haaland (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen. (Quelle: dpa)

Die Schwarz-Gelben können im Samstagabendspiel des 1. Spieltags überzeugen und schlagen Borussia Mönchengladbach deutlich. Dabei überragt mal wieder ein Torjäger für die Dortmunder.

Start nach Maß für Borussia Dortmund. Der BVB gewann das Topspiel des 1. Spieltags am Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:0 (1:0). Giovanni Reyna (35.) und Erling Haaland (54., Foulelfmeter/78.) trafen gegen über weite Strecken enttäuschende Gäste. "Wir haben wenig Fehler gemacht, sind wenig Risiko gegangen, haben selten den Kopf verloren. Ein schöner Start, aber wir sind noch weit entfernt vom Maximum", sagte BVB-Abwehrchef Mats Hummels bei Sky. Gladbach-Coach Marco Rose klagte über "eine sehr unglückliche Niederlage", räumte aber ein: "Dortmund hat viel effektiver gespielt."

Nach monatelangen Geisterspielen während der Coronavirus-Pandemie durften wieder maximal 10.000 Zuschauer in das größte deutsche Stadion. "Schön, dass ihr wieder hier seid. Das freut mich riesig", begrüßte Stadionsprecher Norbert Dickel die letztlich 9.300 Fans, die in die sonst 80.000 Menschen fassenden Arena gekommen waren. Die "Gelbe Wand" – das Herz des Stadions, die Südtribüne – war ungewohnt mit Sitzplatz-Schalen bestückt, doch sonst hatte die Atmosphäre einen Hauch früherer Normalität.

Hazards Verletzung war ein früher Schlag für den BVB

Die Borussia vom Niederrhein wurde beim Betreten des Rasens mit einem Pfeifkonzert empfangen. Auch sonst sorgten die Zuschauer wieder für halbwegs normale Bundesliga-Atmosphäre, die dem Topspiel des ersten Spieltages würdig war. Zu recht hatte der BVB, dessen Luxus-Kader noch einmal mit dem englischen Jung-Star Jude Bellingham aufgepimpt worden war, großen Respekt vor Gladbach gezeigt. Die Rheinländer hatten als einziges Spitzenteam in diesem Sommer keinen Leistungsträger verloren, aktuell aber vier verletzte Stammkräfte.

Auch die Dortmunder hatten mit Verletzungen zu kämpfen. Routinier Lukasz Piszczek fiel mit Rückenbeschwerden aus und der frühere Gladbacher Thorgan Hazard musste schon nach einer Viertelstunde mit einer Oberschenkel-Verletzung vom Feld.

Dortmund gewann immer weiter an Sicherheit

Im Mittelfeld neutralisierten sich der Vize-Meister aus Dortmund und der Vierte der Vorsaison zunächst. Überraschend setzte Gäste-Coach Marco Rose auf eine Dreierkette – eine Formation, die er ohne den nach wie vor verletzten Denis Zakaria in den vergangenen Monaten kaum noch angewandt hatte. Dadurch wurden die Räume im Mittelfeld eng, es gab zunächst kaum Torchancen in einer sonst aber intensiven Partie.

Die Führung der Westfalen kam nach gut einer halben Stunde. Entschlossen kombinierten die beiden erst 17-Jährigen Jude Bellingham und Torschütze Reyna, der seinen ersten Bundesligatreffer schoss. Gladbachs Innenverteidiger Nico Elvedi sah dabei unglücklich aus. Das ging nach der Pause so weiter – mit einem Elfmeter für den BVB.

Haaland entschied das Spiel

Gladbachs Ramy Bensebaini brachte den starken Reyna im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Felix Brych entschied zunächst auf Weiterspielen, hatte danach aber Kontakt mit dem Video-Referee Tobias Reichel und gab nach Studium der TV-Bilder doch noch den Strafstoß. Eine knifflige Entscheidung, zumal es offenbar zuvor keine klare Fehl-Einschätzung von Brych war. Haaland verwandelte sicher und gab dem Dortmunder Spiel noch mehr Sicherheit. Gladbach versuchte, mit den gerade erst wieder genesenen Marcus Thuram und Alassane Plea als Einwechsel-Stürmern noch einmal Druck aufzubauen.

Pech hatten die Gäste, als Mats Hummels Thuram nach rund einer Stunde ebenfalls im Strafraum traf, Brych diesmal den Elfmeter-Pfiff aber verwehrte. Gladbach verzweifelte, Dortmund konterte und wurde belohnt. 13 Minuten vor dem Ende entschied Haaland mit einem vollendeten Konter für die Entscheidung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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