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Rummenigge macht Druck: "David Alaba muss nun Entscheidung treffen"

Gescheiterte Vertragsverhandlung  

Bayern-Boss Rummenigge: "Alaba muss nun Entscheidung treffen"

04.11.2020, 19:40 Uhr | dpa, MEM

Rummenigge macht Druck: "David Alaba muss nun Entscheidung treffen". FC Bayern München: Rummenigge will endlich eine finale Entscheidung von Alaba. (Quelle: imago images/Philippe Ruiz)

FC Bayern München: Rummenigge will endlich eine finale Entscheidung von Alaba. (Quelle: Philippe Ruiz/imago images)

Das Hin und Her um Bayerns Alaba nimmt kein Ende. Nach den missglückten Verhandlungen hat sich nun Klub-Boss Rummenigge geäußert – und sieht den Spieler in der Entscheidungspflicht.

Karl-Heinz Rummenigge sieht nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen des FC Bayern mit Abwehrspieler David Alaba den Österreicher am Zug.

"David Alaba muss nun für sich eine Entscheidung treffen", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters in einem Interview der "Sport Bild" nach den geplatzten Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung auf die Frage, ob die Türe noch nicht komplett zu sei. Verein und Spieler konnten sich in den vergangenen Monaten nicht auf einen neuen Kontrakt einigen. Der 28-jährige Alaba könnte den Klub im Sommer 2021 ablösefrei verlassen.

"Drehen uns seit Monaten im Kreis" 

Am Sonntag hatte Bayern-Präsident Herbert Hainer gesagt, das von Alabas Beratern zuvor abgelehnte Angebot des Klubs sei nicht länger gültig. Rummenigge rechtfertigte den Schritt des Vereins in dem Interview. "Wir drehen uns seit Monaten im Kreis. Und irgendwann müssen wir die Planung für die neue Saison angehen, müssen wir wissen: Wird David beim FC Bayern bleiben oder nicht?", sagte er.

Man befinde sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, bemerkte Rummenigge, der aber noch keinen Schlussstrich zog: "Ich glaube, wir ticken hier alle im Verein gleich: Wir möchten alle, dass David bleibt. Er ist ein wunderbarer Mensch und ein Top-Spieler."

Vor dem Sieg des FC Bayern in der Champions League gegen Red Bull Salzburg (6:2) hatte Sportvorstand Hasan Salihamidzic einen Abschied des Österreichers aber als wahrscheinlichste Option bezeichnet. "Ich weiß nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollten", sagte er bei Sky.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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