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BVB mit hart erarbeitetem Sieg gegen VfL Wolfsburg

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 03.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Marco Reus: Der BVB-Kapitän führte sein Team zu einem knappen Sieg gegen Wolfsburg.
Marco Reus: Der BVB-Kapitän führte sein Team zu einem knappen Sieg gegen Wolfsburg. (Quelle: Poolfoto/imago-images-bilder)
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Borussia Dortmund ist mit einem hart erarbeiteten Erfolg ins neue Jahr gestartet. Das Team von Trainer Edin Terzic setzte sich zuhause gegen die formstarken Wölfe durch und verbesserte sich durch den Sieg tabellarisch.

Neues Jahr, neuer Schwung: Borussia Dortmund hat den Heimfluch vertrieben und einen Champions-League-Platz zurückerobert. Nach zuletzt drei Niederlagen im eigenen Stadion blieb dem Revierklub beim hart erkämpften 2:0 (0:0) über den VfL Wolfsburg ein weiterer Rückschlag in der Bundesliga erspart. Dank der Treffer von Manuel Akanji (66. Minute) und Jadon Sancho (90.+1) verbesserte sich das Team von Lucien Favres Nachfolger Edin Terzic am Sonntag auf den vierten Tabellenrang. Dagegen blieben die Norddeutschen im elften Ligaspiel in Serie gegen den BVB sieglos.

Der seit Wochen schmerzlich vermisste Torjäger Erling Haaland, der sich Anfang Dezember einen Muskelfaseriss zugezogen hatte, sollte dem zuletzt schwerfälligen Angriffsspiel der Borussia mehr Tiefe und Tempo verleihen. Sein Comeback kommt mit Blick auf die weiteren schweren Spiele im Januar gegen Leipzig, Leverkusen und Mönchengladbach gerade recht. "Dieser Monat ist definitiv entscheidend für den weiteren Verlauf in der Bundesliga", sagte BVB-Coach Terzic beim Sky-Interview vor dem Spiel.

Haaland mit wirkungslosem Comeback

Doch die Rückkehr von Haaland verpuffte zunächst wirkungslos. Den besseren Start erwischten die Wolfsburger, die bereits in der Anfangsphase zwei hochkarätige Chancen durch Xaver Schlager (5.) und Yannick Gerhardt (6.) ungenutzt ließen.

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Erst danach fand der BVB probate Mittel, um sich vom engagierten Pressing der "Wölfe" etwas zu befreien. So scheiterte Marco Reus (10.) aus kurzer Distanz an Keeper Koen Casteels. Gleichwohl blieben die Norddeutschen ein unbequemer Gegner. Ein Handspiel von BVB-Mittefeldspieler Axel Witsel (21.) im eigenen Strafraum nach Kopfball von Renato Steffen wurde vom Videoschiedsrichter zwar überprüft, aber nicht als elfmeterwürdig geahndet.

Das hohe Tempo der Anfangsphase konnten beide Teams jedoch nicht aufrechterhalten. Sowohl die Wolfsburger als auch die Dortmunder waren nun um kontrollierteren und ruhigeren Spielaufbau bemüht. Dennoch boten sich dem BVB noch vor der Pause zwei gute Chancen zur Führung. Zunächst scheiterte Reus (43.) kurz vor der Torlinie mit einem Zuspiel an Haaland, drei Minuten später verfehlte Jadon Sancho das leere Tor.

Spiel bis zum Schluss auf Augenhöhe

Auch nach Wiederanpfiff duellierten sich beide Teams weiter auf Augenhöhe – mit leichten Vorteilen für den BVB. Nur der starken Reaktion von Schlussman Casteels in der 53. Minute war es zu verdanken, dass der Schuss von Haaland nicht im Wolfsburger Netz landete.

Doch die engagierte und konzentrierte Arbeit der Borussia machte sich noch bezahlt. Nach Ecke von Sancho war Abwehrspieler Akanji per Kopf zu Stelle und bescherte seinem Team mit seinem zweiten Saisontreffer die mittlerweile verdiente Führung. Damit fielen vier der letzten sechs Pflichtspieltore des BVB im Anschluss an eine Standard-Situation.

Der für den müden Haaland eingewechselte Steffen Tigges hätte mit seinem ersten Schuss auf 2:0 erhöhen können, aber VfL-Verteidiger John Anthony Brooks rettete kurz vor der Torlinie (82.). Dann machte Sancho mit einem Konter in der Nachspielzeit alles klar.

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