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Drastisches Umsatz-Minus für Bundesliga um mehrere hundert Millionen Euro

Mehrere hundert Millionen Euro  

Drastisches Umsatz-Minus für Bundesliga

09.03.2021, 10:15 Uhr | t-online, dpa, BZU

Drastisches Umsatz-Minus für Bundesliga um mehrere hundert Millionen Euro. Bayerns David Alaba (l.) im Duell mit Dortmunds Erling Haaland: Das Spitzenspiel ist eins der beliebtesten Duelle der Bundesliga. (Quelle: imago images/DeFodi)

Bayerns David Alaba (l.) im Duell mit Dortmunds Erling Haaland: Das Spitzenspiel ist eins der beliebtesten Duelle der Bundesliga. (Quelle: DeFodi/imago images)

In der Pandemie hat der Fußball eine Sonderrolle. Unabhängig von den Infektionszahlen spielten die Vereine in den vergangenen Monaten weiter. Trotz dessen hat die Bundesliga hohe Einbußen.

Die Fußball-Bundesliga hat in der vergangenen Saison wegen der Corona-Krise einen Umsatz-Rückgang von mehr als 217 Millionen Euro verzeichnen müssen. Vor allem wegen der fehlenden Einnahmen im letzten Drittel der Spielzeit sank der Gesamtumsatz der 18 Erstligisten auf 3,802 Milliarden Euro. 2020 waren es noch 4,19 Milliarden Euro. Das geht aus dem Wirtschaftsbericht der DFL hervor.

In den Jahren davor hatte die DFL 15 Mal nacheinander einen Umsatzrekord verkünden können.

Fehlende Ticketeinnahmen

Besonders durch fehlende Zuschauer-Erlöse wegen der Geisterspiele ist diese Serie nun vorbei.

Allein beim Ticketabsatz seien die Einnahmen um 363,5 Millionen Euro und damit knapp ein Drittel gesunken. Ab dem 26. Spieltag gab es keine Zuschauer mehr in den Stadien. Bis dahin konnten die Vereine wie gewohnt Karten verkaufen.

Eins der letzten Spiele vor Fans: Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt am 7. März 2020. (Quelle: imago images/Horstmüller)Eins der letzten Spiele vor Fans: Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt am 7. März 2020. (Quelle: Horstmüller/imago images)

Für die laufende Spielzeit rechnet die DFL mit einem noch größeren Minus, zumal auch auf dem Transfermarkt deutliche Ausfälle zu verzeichnen sind. "Die Corona-Krise hat weltweit mit ihrem gewaltigen Ausmaß alle Lebensbereiche unvorbereitet getroffen, so auch den deutschen Profifußball", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.

Die Klubs könnten zwar auf eine in den vergangenen 20 Jahren gelegte ökonomische Basis aufbauen. "Angesichts der enormen Auswirkungen der Pandemie ist aber für alle Clubs weiterhin ein diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln zwingend erforderlich", mahnte Seifert.

Verwendete Quellen:

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