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Bundesliga: Gladbach dreht Spiel gegen SC Freiburg – dank Thuram


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Dank Thuram-Doppelpack: Gladbach dreht Spiel gegen Freiburg

Von t-online, MEM

Aktualisiert am 04.04.2021Lesedauer: 3 Min.
Jubel bei den Gladbachern: Marcus Thuram (r.) traf doppelt.
Jubel bei den Gladbachern: Marcus Thuram (r.) traf doppelt. (Quelle: Beautiful Sports/imago-images-bilder)
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Nach mehreren Wochen ohne Sieg gab es vor der Länderspielpause drei Punkte für Gladbach. Nun wollte das Team von Marco Rose gegen Freiburg nachlegen. Trotz anfänglichem Rückstand drehte der Klub das Spiel.

Borussia Mönchengladbach hat sich dank Marcus Thuram im Kampf um die Europapokalplätze zurückgemeldet und zumindest vorerst den siebten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga erobert.

Die Mannschaft des am Saisonende scheidenden Trainers Marco Rose gewann am Samstagabend nach ganz schwacher erster Halbzeit gegen den unmittelbaren Konkurrenten SC Freiburg noch mit 2:1 (0:1). Mit dem zweiten Sieg nacheinander und nun 39 Punkten konnten die Gladbacher die Trendwende nach einer langen Negativserie einleiten.

"Kaltschnäuzigkeit hat gefehlt"

Gladbachs Matthias Ginter sagte nach dem Spiel auf DAZN: "Freiburg hat es gut gemacht. Wir haben in der Halbzeit umgestellt, das war der Schlüssel." Freiburgs Florian Müller sagte enttäuscht: "Sehr bitter. Wir hätten mit zwei Toren in Führung gehen müssen in der ersten Halbzeit. Das wurde brutal bestraft." Und auch Freiburgs Kapitän Christian Günter meinte: "Die Kaltschnäuzigkeit hat gefehlt."

Die seit 26 Jahren in Mönchengladbach sieglosen Freiburger (37) hingegen fielen auf Rang neun zurück. Die Treffer für die Gastgeber erzielte Thuram mit einem Doppelpack (53./60. Minute). Roland Sallai hatte Freiburg in Führung gebracht (10.). Spät in der Nachspielzeit jubelten die Breisgauer über das vermeintliche 2:2 – das jedoch wegen einer Abseitsstellung nicht zählte.

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Freiburg vergibt zu viele Chancen

Nach dem 3:0-Sieg beim FC Schalke 04 mussten die Gladbacher dreimal umstellen, weil Jonas Hofmann (Corona), Nico Elvedi (Wade) und Ramy Bensebaini (Gelbsperre) ausfielen. Für Elvedi rückte Jordan Beyer neben Matthias Ginter in die Abwehrzentrale. Die erste Bewährungsprobe des neuen Defensivduos führte gleich zum ersten Gegentreffer. Einen Pass des in die Anfangsformation zurückgekehrten Ermedin Demirovic verwandelte Sallai zum frühen 1:0 für die Gäste. Zwölf Minuten später hatte der Ungar sogar das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Borussen-Keeper Yann Sommer, der auch kurz vor der Pause gegen Lucas Höler in höchste Not rettete.

"Wir haben so gut wie keine Chance. Wir spielen absolut umständlich. Freiburg macht es uns vor, wie einfach es geht", sagte Gladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof bei DAZN noch in der Halbzeitpause.

Grifo positiv auf Coronavirus getestet

Dabei ging Freiburgs Trainer Christian Streich mit Personalsorgen in die Partie. Vincenzo Grifo kam mit einem positiven Coronabefund von der italienischen Nationalmannschaft zurück, im defensiven Mittelfeld fehlte Nicolas Höfler gelbgesperrt. Dafür rückte erstmals in dieser Saison Yannik Keitel in die Startelf. Die Abwehr wurde auf Dreierkette umgestellt.

Die Gladbacher taten sich schwer gegen die kompakte zentrale Defensivreihe und erspielten sich kaum Torchancen, nachdem Lars Stindl gleich zu Beginn der Partie eine gute Gelegenheit für die Gastgeber vergab. Auf den Außenpositionen kam zu wenig von Hannes Wolf und auch Thuram, der bemüht war, sich aber oft festlief. Auch Oscar Wendt fehlte in seinem 300. Pflichtspiel für Borussia die Dynamik von Bensebaini. Mittelstürmer Alassane Plea ließ sich oft zurückfallen, um sich die Bälle im Mittelfeld zu holen.

Doch der überraschende Doppelpack von Thuram nach der Pause brachte die Gastgeber in Front. Beim ersten Treffer half Freiburgs Baptiste Santamaria noch mit, beim zweiten umkurvte der Franzose Freiburgs Torhüter Florian Müller und machte seinen dritten Bundesliga-Doppelpack perfekt. Danach hatten die Gastgeber sogar noch weitere Chancen und ließen sich den letztlich glücklichen Sieg mit einer konzentrierten Defensivleistung am Ende nicht mehr nehmen.

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  • Eigene Beobachtung
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