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WM alle zwei Jahre? Stefan Effenberg attackiert Fifa-Pläne im "Doppelpass"

Ex-Nationalspieler spricht Klartext  

WM alle zwei Jahre? Effenberg attackiert Fifa-Pläne

10.10.2021, 14:59 Uhr | dd, t-online

Im "Doppelpass": Effenberg und Co diskutieren die t-online-These

Im "Doppelpass" bei Sport1 diskutierte die Runde am Sonntag über eine alle zwei Jahre stattfindende Weltmeisterschaft. Stefan Effenberg hatte dazu bereits seine t-online-These aufgestellt und sorgte für Zündstoff. (Quelle: Sport1)

Alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft? So diskutierte die Runde im "Doppelpass" über die t-online-These von Stefan Effenberg. (Quelle: Sport1)


Der t-online-Kolumnist spricht im "Doppelpass" bei Sport1 über die umstrittenen Pläne der Fifa – und bezieht klar Stellung. Unterstützung bekommt Effenberg von zwei früheren Bundesliga-Größen.

Die Pläne der Fifa sorgen für heftige Diskussionen in der Fußball-Welt: Die WM künftig im Zwei-Jahres-Rhythmus? Während das Vorhaben von Fifa-Boss Gianni Infantino besonders in Europa und Südamerika auf Ablehnung stößt, gibt es auch positive Stimmen, die eine Ausrichtung des Turniers alle zwei Jahre begrüßen würden.

t-online-Kolumnist Stefan Effenberg sieht das anders – und hat die Pläne des Weltverbands nun scharf kritisiert: "Ich bin ein kompletter Gegner dieses Rhythmus", sagte Effenberg am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport1. "Ich denke da nur an die Spieler. Die Belastung ist heutzutage dermaßen hoch. Ich würde gerne mal Mannschaftsärzte und Physiotherapeuten hören, was die darüber denken." Effenbergs Einschätzung können Sie oben im Video oder direkt hier sehen.

In der Sendung zu Gast waren auch Ex-Bundesligaspieler Markus Babbel und der langjährige Trainer Friedhelm Funkel. "Aus gesundheitlicher Sicht: Die Spieler haben null komma null Chancen, sich zu regenerieren. Jedes Jahr eine EM oder WM, da leidet auch die Attraktivität", meinte der 67-Jährige. Effenberg dazu: "Wenn du Woche für Woche auf diesem Niveau spielst, Liga, Champions League – das ist alles belastend, nicht nur psychisch, sondern auch physisch."

Babbel befürchtet weitere Konsequenzen: "Dann wirst du in Zukunft viele Spieler haben, die sagen: Ich spiele das Turnier nicht, sondern konzentriere mich auf den Verein." Und weiter: "Spannend wird’s, wenn die Uefa sagt: Da machen wir nicht mit. Dann kommt der südamerikanische Verband und macht auch nicht mit. Dann möchte ich sehen, wie die Fifa reagiert." 

Verwendete Quellen:
  • Aussagen von Stefan Effenberg, Markus Babbel und Friedhelm Funkel im "Doppelpass"

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