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DFL-Boss Christian Seifert: Bundesligaprofis sollten sich "unbedingt" impfen

DFL-Chef appelliert an Fußballer  

Seifert: Bundesliga-Profis sollten sich "unbedingt" impfen

11.10.2021, 10:55 Uhr | dpa, t-online

DFL-Boss Christian Seifert: Bundesligaprofis sollten sich "unbedingt" impfen. Christian Seifert: Der scheidende DFL-Chef appelliert an alle Bundesliga-Profis, sich impfen zu lassen. (Quelle: imago images/Laci Perenyi)

Christian Seifert: Der scheidende DFL-Chef appelliert an alle Bundesliga-Profis, sich impfen zu lassen. (Quelle: Laci Perenyi/imago images)

Christian Seifert wünscht, dass sich alle Bundesliga-Profis gegen das Coronavirus impfen lassen. Der scheidende DFL-Boss bringt jedoch auch Verständnis für eine andere Sichtweise auf.

Der scheidende DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat an alle Fußballprofis appelliert, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und sich unbedingt gegen Corona impfen zu lassen. "Aus meiner Sicht ein klares Ja", sagte der 52-Jährige am Montagmorgen bei "Bild TV". "Auf der einen Seite kann jeder für sich entscheiden, auf der anderen Seite hat man aber auch eine professionelle Verantwortung sich und seinem Körper gegenüber. Man verdient halt mit seinem Körper Geld – und sogar ziemlich viel", bemerkte Seifert. "Insofern habe ich wenig Verständnis dafür, wenn man sich nicht impfen lässt."

Es stehe "viel auf dem Spiel", betonte Seifert. Er habe schon vor einiger Zeit gesagt, es werde der Zeitpunkt kommen, "dann würden wir wegen einer Team-Quarantäne keine Spiele mehr absagen – sondern im Zweifel dann auch gegen die Mannschaft werten, die diese Team-Quarantäne zu verantworten hat." Er glaube persönlich, "dass eine Impfung ziemlich sinnvoll ist".

Seifert über volle Fußballstadien: "Schon etwas Besonderes"

Seifert wird zum Jahresende nach über 16 Jahren sein Amt als Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga abgeben. Als seine Nachfolgerin steht Donata Hopfen fest. Mitte September war Seifert zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Sporthilfe gewählt worden und hat den Posten am 1. Oktober übernommen.

Dass angesichts neuer Zahlen und Regeln in der Pandemie nun immer mehr Fans in die Stadien dürfen, freue ihn auch persönlich sehr. "Das ist fast schon wieder der Punkt, auf den wir eigentlich hingearbeitet haben", sagte der Funktionär. Fußball sei "eben mehr, als nur 90 Minuten unten auf dem Platz spielen. Das soziale Erlebnis ist schon etwas Besonderes", meinte er in dem TV-Interview.  

"Der Schritt jetzt – und zwar nicht nur in den Stadion, sondern auch in den Hallen, in den Theatern, in den Kinos, in den Restaurants – ist meinem Verständnis nach auch überfällig", erklärte Seifert. "Insofern ist das am Wochenende auch ein gutes Signal an alle, die der Meinung sind, sie können ganz vernünftig selbst mit der Situation umgehen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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