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NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist gegen Geisterspiele im Fußball

Reduzierung reiche aus  

NRW-Minister ist gegen Geisterspiele

02.12.2021, 09:07 Uhr | dpa

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist gegen Geisterspiele im Fußball. Ist anstatt von Geisterspielen für eine Reduzierung der Zuschauer in der Bundesliga: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst. (Quelle: imago images/Eduard Bopp)

Ist für eine Reduzierung der Zuschauer statt Geisterspielen in der Bundesliga: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst. (Quelle: Eduard Bopp/imago images)

In der Politik wird derzeit diskutiert, ob der Fußball wieder komplett auf Fans verzichten muss: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist dagegen – und hat eine andere Idee.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hält vor dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München ein komplettes Verbot von Stadion-Zuschauern für wenig sinnvoll. In der Diskussion sei angesichts der aktuellen Corona-Lage eine deutliche Reduzierung der Zuschauerschaft, sagte er am Mittwochabend in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche". Zu sogenannten Geisterspielen äußerte er sich dagegen skeptisch.

"Ich glaube nicht, dass wir damit besser fahren, denn die Leute werden ihre Spiele gucken. Und dann gehen die in die Kneipen, gehen die in die Kellerbars", sagte Wüst. Er glaube, dass es an der frischen Luft ausreichend Sicherheit gebe, sofern strenge Auflagen wie eine deutliche Reduzierung der Zuschauerzahl eingehalten würden.

Das Bundesliga-Spitzenspiel wird am Samstag in Dortmund stattfinden. Borussia Dortmund hat die bereits verkauften Tickets dafür mittlerweile wieder storniert. Der Grund ist, dass der Fußball-Bundesligist mit einer coronabedingten Reduzierung der Stadionkapazität durch die Landesregierung in den kommenden Tagen rechnet. Eine Entscheidung stand aber zunächst noch aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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