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BVB: Schiri-Betrug? Strafanzeige gegen Bellingham wegen Zwayer-Kritik

Anspielungen auf Schiri-Bertrug  

Strafanzeige gegen Bellingham wegen Zwayer-Kritik

05.12.2021, 16:32 Uhr | MEM, t-online

BVB: Schiri-Betrug? Strafanzeige gegen Bellingham wegen Zwayer-Kritik. Jude Bellingham: Der BVB-Star war nach der Niederlage gegen Bayern mächtig sauer. (Quelle: imago images/Kolvenbach)

Jude Bellingham: Der BVB-Star war nach der Niederlage gegen Bayern mächtig sauer. (Quelle: Kolvenbach/imago images)

Nach dem Topspiel gegen die Bayern war Jude Bellingham mächtig sauer. Im Mittelpunkt seiner Kritik: Schiri Felix Zwayer. Der BVB-Star witterte sogar einen Betrug, machte Anspielungen – und könnte dafür bestraft werden.

Das könnte ein Nachspiel haben: Dortmunds Jude Bellingham war nach der 2:3-Niederlage gegen die Bayern am Samstag so frustriert, dass er sich nach der Partie bei dem norwegischen TV-Sender Viaplay aufregte – und wie. Er kritisierte Schiedsrichter Felix Zwayer, sagte: "Man gibt einem Schiedsrichter, der schon mal Spiele verschoben hat, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest Du?"

Strafanzeige gegen Bellingham

Harte Worte und solche, die Folgen haben könnten. Wie die "Bild" berichtet, wurde von Schiedsrichter-Beobachter Marco Haase, der für den DFB arbeitet, eine Strafanzeige gegen Bellingham sowie Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe gestellt. Der Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner sagte dem SID: "Der Kontrollausschuss wird die Äußerung des Dortmunder Spielers Jude Bellingham auf ihre sportstrafrechtliche Relevanz prüfen." Im schlimmsten Fall könnte dem BVB-Spieler eine nachträgliche Sperre drohen.

Die Sätze des gebürtigen Engländers deuten auf den Hoyzer-Skandal 2004 hin. Zwayer war damals damit in Verbindung gebracht worden. Nachdem Ermittlungen gegen den Unparteiischen zunächst eingestellt worden waren, hatte die Zeitung "Zeit" 2014 enthüllt, dass Zwayer vom DFB-Sportgericht 2006 tatsächlich für sechs Monate gesperrt worden war, unter anderem weil er die "ihm bekannten Spielmanipulationen" zunächst nicht gemeldet hatte und von Hoyzer Geld angenommen haben soll.

Auf der Plattform Instagram verlor der BVB-Spieler kein Wort über Zwayer, schreibt nur von einem "unglücklichen Ergebnis".

Zwayer selbst rechtfertigte sich, sprach beim Elfmeter für den FC Bayern von einem "strafbaren Handspiel" (mehr dazu lesen Sie hier). Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte Zwayer (mehr dazu lesen Sie hier), auch ihm könnte nun eine Strafe drohen.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke glaubt nicht, dass Bellinghams Aussagen Konsequenzen nach sich ziehen werden. "Sein Satz ist nicht falsch, auch wenn er ihn nicht sagen muss. Aber das ist dann auch der Emotionalität geschuldet, die man einem 18-Jährigen zugestehen muss", sagte der 62-Jährige dem "Kicker". "Jude hat niemanden beleidigt, sondern ein Faktum geschildert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihm daraus irgendwelche Nachteile entstehen."

Doch auch Watzke zeigte sich unzufrieden mit der Leistung Zwayers und kritisierte dessen "selbstherrliche Art", mit der Zwayer im TV seine Entscheidungen begründete. 

Verwendete Quellen:

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