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VfB-Sportdirektor Mislintat erhofft sich BVB-Hilfe

Von dpa
Aktualisiert am 09.05.2022Lesedauer: 2 Min.
F├╝r Sportdirektor Sven Mislintat geht es mit dem VfB Stuttgart um den Verbleib in der Fu├čball-Bundesliga.
F├╝r Sportdirektor Sven Mislintat geht es mit dem VfB Stuttgart um den Verbleib in der Fu├čball-Bundesliga. (Quelle: Tom Weller/dpa/Archivbild./dpa)
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Nach dem ├╝berraschenden Punktgewinn beim deutschen Meister Bayern M├╝nchen setzt Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat im Kampf um den direkten Verbleib in der Fu├čball-Bundesliga auch auf die Hilfestellung seines Ex-Clubs Borussia Dortmund.

Der BVB empf├Ąngt am letzten Spieltag am kommenden Samstag VfB-Konkurrent Hertha BSC. "Ich bin mir sehr sicher, dass die Dortmunder das ernst nehmen werden", sagte der fr├╝here Chefscout der Borussia nach dem 2:2 des Tabellen-16. in M├╝nchen und erg├Ąnzte scherzhaft mit Blick auf seine BVB-Vergangenheit: "Ich hoffe nicht, dass noch Dr├Ąhte gl├╝hen m├╝ssen." Die Dortmunder Profis seien "absolute Sportsleute", sagte der 49 Jahre alte Mislintat: "Sie werden alles geben und versuchen, das letzte Spiel vor eigenem Publikum zu gewinnen. Da mache ich mir keine Sorgen."

Die Herthaner (33 Punkte) gehen auf Platz 15 mit drei Punkten Vorsprung auf den VfB ins Saisonfinale. Die Stuttgarter haben ein Heimspiel gegen den 1. FC K├Âln und im Vergleich zu den Berlinern das bessere Torverh├Ąltnis. Mislintats Rechnung geht so: "Wir m├╝ssen gegen K├Âln unsere Hausaufgaben machen. Wir brauchen einen Dreier, um Hertha ausw├Ąrts in Dortmund unter Druck zu setzen." Gewinnt Stuttgart und Hertha verliert, tauschen beide Vereine in der Tabelle die Pl├Ątze.

Trainer Matarazzo will "nicht nach hinten" schauen

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo sieht ebenfalls die Chance, den Relegationsspielen gegen den Tabellendritten der 2. Liga - aktuell Hamburger SV - zu entkommen. "Wenn wir drei Punkte holen, muss Hertha auch punkten gegen Dortmund", sagte Matarazzo. Wenn man gegen K├Âln punkte, brauche man zudem "nicht nach hinten zu schauen". Arminia Bielefeld liegt drei Punkte und sieben Tore hinter dem VfB auf Rang 17 und k├Ânnte theoretisch auch noch auf Platz 16 vorr├╝cken.

Mittelst├╝rmer Sasa Kalajdzic, der in M├╝nchen das Tor zum 2:2 k├Âpfte, setzt neben "Sch├╝tzenhilfe von Dortmund" auch auf die eigenen Fans. "Wir werden 60 000 Leute im Stadion haben. Die werden uns nach vorne peitschen", sagte der ├ľsterreicher. Das 2:2 in M├╝nchen k├Ânnte sich am Ende als gro├čer Punktgewinn erweisen: "Wir haben einen Schritt gemacht gegen eine m├Âgliche Relegation in einen m├Âglichen fixen Klassenerhalt. Wenn irgendjemand so ein Ding schaffen kann, dann wir. Denn wir sind so eine gef├╝hlte Wundert├╝te", ├Ąu├čerte Kalajdzic.

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