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Sven Benders Kieferbruch: Borussia Dortmund unter Schock


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Benders Verletzung schockt den BVB


Von t-online
25.11.2011Lesedauer: 3 Min.
Sven Bender von Borussia Dortmund liegt am Boden.
Sven Bender von Borussia Dortmund liegt am Boden. (Quelle: dpa-bilder)
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Aus London berichtet Patrick Brandenburg

Es war ein verirrter belgischer Fuß, der den Kiefer von Sven Bender doppelt zertrümmerte und die kleine Champions-League-Chance der Dortmunder Borussia wohl gleich mit. Unglücklich hatte Arsenals Thomas Vermaelen den BVB-Spieler im Gesicht getroffen und dafür gesorgt, dass der Deutsche Meister neben Mario Götze seine zweite Stütze noch vor Ablauf der ersten halben Stunde verlor. "Es soll keine Ausrede sein, aber es ist einfach schlecht, wenn zwei wichtige Spieler so früh rausmüssen", warb Jürgen Klopp nach der Partie in London um Verständnis. Der Trainer des BVB gestand aber auch ein, dass seine Mannschaft schon vor diesen Notwechseln den Rhythmus verloren hatte und die verdiente 1:2-Niederlage bei den Gunners nicht völlig vom Himmel fiel.

Die Champions-League-Auftritte der Dortmunder stehen unter keinem guten Stern, das wurde gegen Arsenal wieder ganz offensichtlich. Nach Pech in Marseille und Pleite in Piräus gesellten sich nun die Pannen hinzu. Der fürs Mittelfeld so eminent wichtige Marathonmann Bender wird der Borussia wochenlang fehlen, nach Neven Subotic ist er schon der zweite Akteur mit einer schweren Gesichtsverletzung. Nach der Partie war Bender nicht einmal transportfähig und musste noch in London wegen eines doppelten Kieferbruchs operiert werden. In einer dreistündigen Operation wurden ihm zwei Platten eingesetzt, die den Kiefer stabilisieren sollen. Im Krankenhaus wurde außerdem festgestellt, dass sich Bender zu allem Überfluss auch einen Innenbandriss im Knie zuzog. Er wird dem BVB bis Januar fehlen.

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"Wir werden uns nie beugen"

"Das rückt für mich alles in den Hintergrund", sagte Klopp später mit väterlicher Sorge: "Die Jungs sollen gefälligst gesund aus einer Partie herauskommen." Für Bender gilt das leider nicht, ob wenigstens Götze fürs prestigeträchtige 139. Revierderby am Samstag gegen Schalke fit wird, müssen Untersuchungen in der Heimat zeigen. Der Shooting-Star hatte sich einen Pferdekuss über dem Knie zugezogen und konnte den Oberschenkel-Muskel daraufhin nicht mehr normal anspannen.

Song düpiert gleich drei Dortmunder

Die Nachrücker Ivan Perisic und Moritz Leitner gaben im Emirates-Stadion ihr Bestes, aber um den BVB zu retten, reichte es nicht. Die Partie bei Arsenal gab im Schnelldurchlauf die bisherigen Auftritte in der Königsklasse wieder: guter Beginn, fahrlässige Chancenverwertung, wenige, aber zum Teil haarsträubende Abwehrfehler, sowie die Unfähigkeit, sich gegen das drohende Desaster auf internationaler Bühne zu wehren.

Selbst Arsenals Trainer Arsene Wenger konstatierte: "Dortmund ist stärker gestartet." Doch weil Robert Lewandowski vor der Pause zwei Mal Pech hatte und Shinji Kagawa unmittelbar nach dem Seitenwechsel alleine vorm Tor von Wojciech Szczesny versagte, ging die Partie den gewohnten Dortmunder Gang. Vor dem 1:0 düpierte Alex Song gleich drei Dortmunder - Kevin Großkreutz, Sebastian Kehl und Lukasz Piszczek - ehe Robin van Persie vollstreckte und wie schon im Hinspiel erneut zum Dortmund-Schreck wurde. Auch beim zweiten Treffer des holländischen Ausnahmestürmers war die BVB-Abwehr mal wieder auf ihrem Champions-League-Niveau, nämlich: ziemlich schlecht. Der Rest war "wilder Fußball", wie Klopp trotz des Ehrentreffers durch Kagawa in der Nachspielzeit fand.

Klopp: "Mannschaft ist bereit, jede noch so kleine Chance zu nutzen"

Dass die Borussia trotz der Niederlage wie ein Untoter im Zwischenreich der Königsklasse festhängt - mit der Minichance auf Erlösung, aber unmittelbar drohender Verdammnis - gehört wohl zu den vielen Gemeinheiten, die der Klub bei seiner Rückkehr in die Eliteliga zu ertragen hat. Vielleicht nicht der letzten, denn selbst ein Erfolg gegen Marseille im Vorrundenfinale könnte zu wenig sein für den Trostpreis Europa League. Andererseits lässt ein Kantersieg über Olympique sogar noch Rang zwei zu und damit das Achtelfinale, sollte Arsenal gleichzeitig in Piräus gewinnen, obwohl die Partie für den Spitzenreiter der Gruppe F sportlich komplett an Wert verloren hat.

Dieses Fußballwunder à la Werder Bremen, der letzte Strohhalm, befindet sich noch in der Hand von Jürgen Klopp und natürlich lässt er nicht los: "Diese Mannschaft ist bereit, jede noch so kleine Chance zu nutzen, die sich bietet", sagt der Meistertrainer, der auf den ultimativen Showdown setzt. Schützenhilfe aus London gab es zumindest vorab: "Es ist nicht hoffnungslos für Dortmund. Wir werden mit einer guten Mannschaft in Piräus antreten und wollen gewinnen", versprach Arsenal-Coach Arsene Wenger. Außer der prompten Replik, Wenger sei der fairste Trainer weltweit, Wettbewerbsverzerrung also nicht zu befürchten, hatte sich Dortmunds oberster Übungsleiter aber auch schon eine realistische Einschätzung zurechtgelegt, für alle Fälle: "Wenn es dieses Jahr nichts mehr wird, werden wir all unsere Erfahrungen in der nächsten Saison der Champions League wieder einbringen."

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