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FC Chelsea scheidet trotz Ibrahimovic-Rot gegen PSG aus

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Glatt Rot für Ibrahimovic  

Hitziges Duell in London: PSG ringt Chelsea nieder

11.03.2015, 23:21 Uhr | sid, t-online.de

FC Chelsea scheidet trotz Ibrahimovic-Rot gegen PSG aus. Immer wieder im Zentrum: Schiedsrichter Björn Kuipers schickt PSG-Superstar Zlatan Ibrahimovic (re.) vom Feld. (Quelle: Reuters)

Immer wieder im Zentrum: Schiedsrichter Björn Kuipers schickt PSG-Superstar Zlatan Ibrahimovic (re.) vom Feld. (Quelle: Reuters)

Paris St. Germain hat im Nachsitzen und mit ganz viel Kampf das Viertelfinale der Champions League erreicht. Das Team von Trainer Laurent Blanc setzte sich nach Verlängerung an der Stamford Bridge mit 2:2 (0:0; 1:1) dank des besseren Torverhältnisses gegen den FC Chelsea durch. Das Hinspiel hatte mit 1:1 ebenfalls keinen Sieger gefunden. Im Duell der milliardenschweren Nobelklubs stand nach torloser erster Halbzeit über weite Strecken Schiedsrichter Björn Kuipers im Mittelpunkt.

So zeigte der Referee dem Pariser Stürmer Zlatan Ibrahimovic in der 31. Minute nach einem Foulspiel die Rote Karte - eine kontroverse Entscheidung. Die Franzosen mussten somit den Großteil des Spiels in Unterzahl bestreiten. Der teils ruppigen Partie wurde der niederländische Unparteiische auch danach oftmals nicht Herr. Er übersah zudem einen Ellbogenschlag von PSG-Abwehrspieler David Luiz gegen Diego Costa und verweigerte Chelsea in der 44. Minute zu Unrecht einen Elfmeter (Edinson Cavani an Costa).

Beide Teams zunächst sehr passiv

Chelsea tat, was nach dem guten Hinspielergebnis zu erwarten gewesen war: Den Ball halten, verwalten, sicher stehen. Kurz nach Anpfiff hatten beide Mannschaften ihre Rolle gefunden, sie spielten passiv. Paris in dem Bewusstsein, dass ein Tor zum Viertelfinaleinzug reichen könnte, Chelsea im Glauben, kein Gegentor zu kassieren. Die Rote Karte kam dem Halbfinalisten der Vorsaison dabei sehr gelegen. Ibrahimovic und sein Gegenspieler Oscar waren im Mittelfeld spektakulär ineinandergerutscht, dabei zog der Schwede allerdings noch sein Bein zurück.

Als Chelsea sich anfangs der zweiten Halbzeit aufmachte, eine Entscheidung herbeizuführen, hätte Cavani die Blues beinahe eiskalt erwischt. Der Stürmerstar aus Uruguay hatte Chelsea-Torhüter Thibaut Courtois bereits ausgespielt, scheiterte aber am Innenpfosten (57.). Für die Gastgeber war das Warnung genug, noch mehr auf Sicherheit zu setzen - doch dies gelang nicht, PSG drückte und hatte weitere gute Gelegenheiten.

Hazard verwandelt Handelfmeter

Die vermeintliche Entscheidung zehn Minuten vor Abpfiff der regulären Spielzeit, das 1:0 für die Londoner durch Gary Cahill (81. Minute), konnte der frühere Chelsea-Star Luiz noch per Kopf ausgleichen (86.). In der Verlängerung verwandelte Eden Hazard schließlich einen berechtigten Handelfmeter (96.) zur erneuten Führung der Blues. Dann war es Thiago Silva, Teamkollege von Luiz in der brasilianischen Nationalmannschaft, der den Ball ebenfalls per Kopfball ins Netz wuchtete (114.).

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