Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Champions League >

Super League: Uefa verfolgt Verfahren nicht weiter

Super League  

Uefa verfolgt Verfahren gegen Klubs nicht weiter

27.09.2021, 23:28 Uhr | dpa

Super League: Uefa verfolgt Verfahren nicht weiter. Logo der Uefa in Nyon (Archivbild): Das juristische Verfahren gegen drei abtrünnige Topklubs wird eingestellt. (Quelle: Reuters/Denis Balibouse)

Logo der Uefa in Nyon (Archivbild): Das juristische Verfahren gegen drei abtrünnige Topklubs wird eingestellt. (Quelle: Denis Balibouse/Reuters)

Die Uefa stoppt das laufende Gerichtsverfahren gegen drei abtrünnige Super-League-Vereine. Im Raum stand ein Champions League-Ausschluss von Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin.

Die Uefa hat auf eine richterliche Androhung aus Spanien reagiert und wird die Verfahren gegen die drei abtrünnigen Super League-Klubs Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin nicht weiter verfolgen. Das Gericht soll Berichten zufolge in Madrid am Dienstag über diesen Schritt informiert werden.

Man sei nach genauer Prüfung zu der Erkenntnis gekommen, dass die Fortsetzung einer juristischen Auseinandersetzung nicht im eigenen Interesse und des der Mitgliedsverbände sei, hieß es aus Kreisen des Europäischen Fußball-Verbandes. Die Berufungskammer der Uefa entschied daher, dass die Verfahren nicht weiter verfolgt würden. Im Raum stand ein Champions League-Ausschluss der drei Top-Vereine.

Dennoch bleibe man bei der klaren Haltung gegen die Gründung einer Superliga und der Missbilligung des Verhaltens der beteiligten Vereine. Man werde weiterhin alles Notwendige tun, um die Super League und jede Form einer abtrünnigen Liga zu stoppen. Ebenso behalte man sich neue juristische Schritte vor.

Man sei zuversichtlich, dass die Fans in ganz Europa, die sich gegen die Superliga-Pläne gewehrt haben, die Entscheidung nicht als Sieg für die Abspaltungspläne sehen würden, hieß es.

Spanischer Richter machte Druck auf Uefa

Der spanische Richter Manuel Ruiz de Lara hatte der Uefa in der Vorwoche ein Ultimatum gestellt, um die Sanktionsdrohungen gegen die Gründungsmitglieder der umstrittenen Superliga zurückzunehmen. Anderenfalls müsse Uefa-Chef Aleksander Ceferin mit einer Anklage wegen Nichtbeachtung eines richterlichen Urteils rechnen.

Zwölf europäische Topklubs, darunter zunächst auch sechs englische Premier-League-Vereine, hatten im April mit der Veröffentlichung ihrer Super-League-Pläne Fußball-Europa geschockt. Die Superliga wäre in direkte Konkurrenz zur Champions League der Uefa getreten, die diese Pläne wie auch etliche nationale Ligen und Verbände scharf kritisierte. Fans demonstrierten gegen die Pläne.

Deutsche Klubs waren nicht unter den Super-League-Gründern. Seit dem schnellen Rückzug der englischen Klubs ist die Superliga vorerst vom Tisch. Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin halten aber weiter an den Plänen fest. Ihnen hatte die Uefa deshalb zunächst Sanktionen angedroht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen SID und dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: