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Champions League: Dank Sané-Traumtor – Bayern-Gala auch ohne Nagelsmann

Champions League  

Dank Sané-Traumtor – FC Bayern jubelt ohne Nagelsmann

21.10.2021, 07:56 Uhr
Champions League: Dank Sané-Traumtor – Bayern-Gala auch ohne Nagelsmann. Leroy Sané: Der Nationalspieler traf gleich doppelt für Bayern. (Quelle: imago images/kolbert-press)

Leroy Sané: Der Nationalspieler traf gleich doppelt für Bayern. (Quelle: kolbert-press/imago images)

Zweimal Pfosten, zweimal Videoschiedsrichter: Die Fans vom FC Bayern wurden beim Spiel gegen Benfica fast in den Wahnsinn getrieben. Doch dann meldete sich Leroy Sané zu Wort.

Der FC Bayern kann auch ohne Trainer Julian Nagelsmann an der Seitenlinie gewinnen. Die Münchner feierten einen 4:0-Sieg in Lissabon, während der Chefcoach mit einem grippalen Infekt im Mannschaftshotel geblieben war und das dritte Spiel in der Champions League verpasste. Dabei mussten sich die Bayern lange gedulden, bis endlich das erste Tor fiel. Leroy Sané brach per Freistoß den Bann (70.), ehe anschließend Éverton (Eigentor), Robert Lewandowski und erneut Sané für die weiteren Treffer sorgten.

So lief das Spiel

Ohne die fehlenden Leon Goretzka und Alphonso Davies kamen Benjamin Pavard und Marcel Sabitzer zum Einsatz. Letzterer feierte damit sein Startelfdebüt für den FC Bayern. Von Beginn an spielte der deutsche Rekordmeister druckvoll. Lewandowski (3. Minute) und Sané kamen früh zu guten Abschlüssen und scheiterten nur knapp an der Führung.

Odysseas Vlachodimos (in gelb) war oft die Endstation für den Rekordmeister. (Quelle: dpa/Peter Kneffel)Odysseas Vlachodimos (in gelb) war oft die Endstation für den Rekordmeister. (Quelle: Peter Kneffel/dpa)

Auch in den Folgeminuten ging es meist in eine Richtung. Mit viel Ballbesitz und viel Tempo stürmten die Bayern auf das Tor Benficas zu. Doch die Chancen endeten meist beim deutsch-griechischen Torwart der Portugiesen: Odysseas Vlachodimos. Der in Stuttgart ausgebildete Keeper parierte beispielsweise glänzend gegen Coman (29.).

Aber nicht nur defensiv präsentierte sich Benfica ordentlich, auch vorne kamen die "Adler" vermehrt zu Möglichkeiten. Manuel Neuer wurde nach 32 Minuten zu einer Glanzparade gezwungen. Einen Schuss von Darwin Nuñez lenkte der Nationaltorhüter gerade so über die Querlatte. Beflügelt von der eigenen Chance rückte Lissabon auf – und offenbarte dadurch Lücken, die Bayern zu nutzen versuchte. In der 42. Minute zappelte der Ball erstmals im Netz Benficas. Eine scharfe Hereingabe von Coman lenkte Lewandowski ins Tor – jedoch mit dem Arm. Der Videoschiedsrichter meldete sich beim Unparteiischen aus Rumänien und der Treffer wurde aberkannt. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Mehrere Enttäuschungen für den "Interimstrainer"

Im zweiten Durchgang erhöhte Bayern das Tempo sogar. Belohnt wurden die Münchner aber nicht. Erst scheiterte Benjamin Pavard am Pfosten (47.), dann hatte Thomas Müller Alu-Pech (49.). "Interimstrainer" Dino Toppmöller konnte es kaum glauben. Kurze Zeit später folgte die nächste Enttäuschung.

Dino Toppmöller ist normalerweise Co-Trainer, stand jedoch am Mittwoch als Nagelsmann-Vertreter an der Seitenlinie. (Quelle: imago images/kolbert-press)Dino Toppmöller ist normalerweise Co-Trainer, stand jedoch am Mittwoch als Nagelsmann-Vertreter an der Seitenlinie. (Quelle: kolbert-press/imago images)

Sabitzer setzte Coman auf der linken Seite in Szene, dessen Hereingabe bei Sané landete. Dessen Schuss konnte Vlachodimos noch abwehren, den Abstauber von Thomas Müller aber nicht. Doch die Freude über das vermeintliche 1:0 war nur von kurzer Dauer. Denn wieder meldete sich der Videoschiedsrichter. Coman war beim Abspiel Sabitzers im Abseits, das Tor zählte nicht.

Die Nerven der Bayern wurden anschließend weiter strapaziert. Nach 55 Minuten Benfica fast in Führung. Den Abschluss von Diogo Gonçalves konnte Manuel Neuer gerade so entschärfen. Die Stimmung im Estadio da Luz kochte weiter hoch. Eine Viertelstunde später schwieg das Publikum jedoch. Der Grund: Leroy Sané.

Der Nationalspieler hämmerte einen Freistoß aus halbrechter Position aus 25 Metern ins Netz. Diesmal schaltete sich kein Videoassistent ein, der Treffer zählte. Statt einer Schlussoffensive Benficas war nun beim Offensivmonster aus München der Bann gebrochen. In nur fünf Minuten erzielte Bayern drei weitere Tore Eine Hereingabe von Gnabry landete auf dem Kopf von Éverton (80.). Kurz danach legte Lewandowski nach (82.), ehe Sané für den Schlusspunkt sorgte (85.).

Mit drei Siegen und 12:0 Toren nach drei Spielen führt Bayern souverän die Gruppe E an. Benfica bleibt mit vier Punkten auf Platz zwei, Barcelona ist Dritter mit lediglich drei Zählern.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtungen

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