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Eine Szene änderte alles

Von Constantin Eckner

Aktualisiert am 29.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Tor – und kein Tor: Der Treffer von Karim Benzema (r.) wurde annulliert.
Tor – und kein Tor: Der Treffer von Karim Benzema (r.) wurde annulliert. (Quelle: ActionPlus/imago-images-bilder)
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Real Madrid feiert den 14. Titel in der Königsklasse des europäischen Fußballs. Auch wenn der 1:0-Sieg gegen Liverpool im Champions-League-Finale keine Galavorstellung der Spanier ist, zeigt der Erfolg doch deutlich die Stärken von Titeltrainer Carlo Ancelotti.

Als Schiedsrichter Clément Turpin nach fünfminütiger Nachspielzeit die Partie in Paris beendet, wird vor allem ein Mann aufseiten des Siegers bejubelt: Thibaut Courtois. Der belgische Torhüter hat mit seinen Paraden entscheidenden Anteil am Sieg von Real Madrid. Insgesamt neunmal schießt der FC Liverpool auf seinen Kasten. Jedes Mal ist Courtois zur Stelle. Nun könnte man meinen, dass die Spanier allein wegen des Zwei-Meter-Hünen gewinnen und eben nicht aufgrund der eigenen spielerischen Leistung. Aber dem ist nicht so.

Real-Trainer Carlo Ancelotti hat sich für dieses Endspiel einen besonderen Matchplan zurechtgelegt. Er weiß, dass sein Team etwas unterlegen ist und Liverpool die Angelegenheit zumindest zu Beginn dominieren könnte. Deshalb verstärkt der italienische Coach sein Mittelfeld, stellt statt des Dribbelkünstlers Rodrygo den laufstarken Allrounder Federico Valverde auf. Die Linie hinter Torgarant Karim Benzema und dessen jungen Nebenmann Vinícius Júnior soll verstärkt werden, damit Liverpool keine einfachen Raumgewinne erzielt.

Engländer spielen spanisch

Liverpool selbst tritt wie gewohnt im 4-3-3 an, das unter Jürgen Klopp mittlerweile wie in Stein gemeißelt scheint. Auch personell überrascht der deutsche Erfolgstrainer nicht. Liverpool geht in dieses Finale wie von vielen erwartet, auch natürlich von Ancelotti. Der englische Vizemeister versucht sehr rasch, das kompakte Mittelfeld von Madrid mit langen Bällen zu überbrücken. Dadurch ist vielleicht der eigene Spielgestalter Thiago kein wirklicher Faktor, weil seine Flachpässe weniger gefragt sind, aber die Engländer können die Angriffsreihe rund um Sadio Mané in Sprintduelle schicken.

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In diesen Grundformationen bestreiten Liverpool und Real Madrid das Endspiel.
In diesen Grundformationen bestreiten Liverpool und Real Madrid das Endspiel.

Schon in den ersten Minuten testet Liverpool die Verteidigungslinie von Madrid mit langen Anspielen. Zunächst hält die Linie jedoch stand. Als Liverpool dann doch mit längeren Ballbesitzphasen das Team von Ancelotti langsam und geduldig nach hinten drückt, droht der Matchplan des Real-Trainers zu zerplatzen. Denn nun erspielt sich Liverpool immer häufiger aussichtsreiche Schusschancen. Dass der Klopp-Fußball schon lange nicht mehr nur für Pressing und Tempogegenstöße steht, wird an diesem Abend in Paris noch einmal jedem vor Augen geführt. Liverpool spielt zeitweilig wie ein spanisches Ballbesitzteam.

Fast-Tor bringt die Wende

In der größten Druckphase Liverpools braucht Ancelotti die Hilfe seines Schlussmanns Courtois. Der hat ein paar Mal die Hände am Ball und kann den Gegentreffer verhindern. Die Wende im Spiel kommt kurz vor der Halbzeitpause. Madrid wartet lange darauf, selbst einmal ein gezieltes langes Anspiel in Richtung Sturmspitze zu bringen. In den ersten 40 Minuten ist den Spaniern das nie vergönnt, da Liverpool so hart verteidigt und den Spielaufbau Madrids stört. Der erste präzise lange Ball hinter die englische Abwehr sorgt dann aber fast für die Führung. Der Treffer von Benzema wird aufgrund einer möglichen Abseitsposition nicht gegeben.

Doch in den darauffolgenden Minuten wirkt Ancelottis Mannschaft plötzlich druckvoller. Das setzt sich auch nach der Halbzeitpause fort. Aus 35 Prozent Ballbesitz werden für Madrid nach und nach 50 Prozent. Liverpool selbst versucht, in den nächsten Gang zu schalten, aber genau dieser fehlt den Spielern von Klopp in diesem Endspiel. Wichtige offensive Säulen wie Mohamed Salah scheinen müde oder können wie im Fall von Thiago nicht die wichtigen Akzente setzen. Madrid hingegen hat den nächsten Gang – das weiß Ancelotti. Ein schnörkelloser Angriff über Valverde und Vinícius besorgt die Führung.

Anschließend geht es in den Verteidigungsmodus und Madrid lauert auf Konter. Obwohl kein weiterer Treffer mehr für die Spanier fällt, können sie den prestigeträchtigen Henkelpott erneut mit nach Hause nehmen. Für Ancelotti ist es der vierte Gewinn als Trainer und damit ein neuer Rekord. Sein Matchplan geht unter Mithilfe des Torhüters auf. Alle im Starensemble halten sich diszipliniert an die Vorgaben des italienischen Titelsammlers. Das ist sein Verdienst.

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