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DFB-Frauen verlieren Traditionsduell gegen die Niederlande

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 24.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Danielle van de Donk (re.) aus den Niederlanden und Dzsenifer Marozsan aus Deutschland in Aktion: die DFB-Frauen verloren knapp.
Danielle van de Donk (re.) aus den Niederlanden und Dzsenifer Marozsan aus Deutschland in Aktion: die DFB-Frauen verloren knapp. (Quelle: Maurice Van Steen/dpa-bilder)
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Die Nationalmannschaft hat das zweite Spiel beim Drei-Nationen-Turnier knapp verloren. Auf schwierigem GelÀuf unterlag die Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg der Niederlande.

Die Siegesserie der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft ist gerissen. Nach zwölf Erfolgen in Serie musste sich das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Mittwoch in Venlo gegen Europameister Niederlande mit 1:2 (1:1) geschlagen geben.

Jackie Groenen hatte die Gastgeberinnen nach 16 Minuten nach einem Deckungsfehler in FĂŒhrung gebracht. Laura Freigang (44.) gelang mit ihrem fĂŒnften Tor im vierten LĂ€nderspiel vor der Pause ĂŒberraschend der Ausgleich. Danielle van de Donk (60.) traf zur erneuten FĂŒhrung fĂŒr die Niederlande. Damit gewann der WM-Zweite auch das Drei-LĂ€nder-Turnier, in dem sich beide Teams zuvor gegen Belgien durchgesetzt hatten.

Damit verlor die deutsche Mannschaft erstmals nach dem 16. MĂ€rz 2000 wieder in den Niederlande. Damals unterlag Deutschland in Arnheim unter Tina Theune mit 0:2.

So lief das Spiel

Bundestrainerin Voss-Tecklenburg hatte im Vergleich zum 2:0 gegen Belgien am vergangenen Sonntag fĂŒnf VerĂ€nderungen in der Startelf vorgenommen. UnplanmĂ€ĂŸig musste sie dabei auf Marina Hegering verzichten, die wegen muskulĂ€rer Probleme nicht auflaufen konnte. Damit wurde auch die vorgesehene Abwehrformation gesprengt. Lena Lattwein kam erneut in der Innenverteidigung mit Lena Oberdorf zum Einsatz, die Außenverteidigung ĂŒbernahmen Sophia Kleinherne und erstmals seit August des vergangenen Jahres wieder Sara Doorsoun.

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Und diese Abwehr musste Schwerstarbeit verrichten. Man merkte den Spielerinnen an, dass sie in dieser Formation noch nie zusammengespielt hatten. Die Abstimmungsprobleme, auch mit dem Mittelfeld, ermöglichten den NiederlĂ€nderinnen eine Vielzahl hochkarĂ€tiger Chancen. Jill Roord traf nach vier Minuten das Lattenkreuz, den zurĂŒckspringenden Ball konnte Lieke Martens nicht im leeren Tor unterbringen. Frohms war nur neun Minuten spĂ€ter erneut gegen Roord gefordert, wie spĂ€ter auch gegen Vivianne Miedema und Martens (35.) sowie Martens und van de Donk (42.).

Kurz vor Pausentee wendet sich das Blatt

In dieser Phase bekam die DFB-Mannschaft keine Ruhe und Entlastung ins Spiel. Die BÀlle wurden viel zu schnell verloren, die deutschen Spielerinnen bewegten sich zu trÀge.

Doch urplötzlich wendete sich das Blatt. Wie aus dem Nichts gelang der Ausgleich. Nach gutem Zusammenspiel zwischen Alexandra Popp und Svenja Huth war Freigang im Zentrum völlig frei und ĂŒberwand die niederlĂ€ndische ErsatztorhĂŒterin Lize Kop. Unmittelbar danach hatte Klara BĂŒhl sogar die Chance zur FĂŒhrung, scheiterte aber an Kop.

Das neugewonnene Selbstvertrauen nahmen die deutschen Spielerinnen in die zweite Halbzeit mit. Mit aggressiven Pressing wurde das Aufbauspiel der Gegnerinnen gestört und dadurch Ballverluste der NiederlĂ€nderinnen provoziert. In der 57. Minute scheiterte BĂŒhl an Kop. Der Angriff der Gastgeberinnen blieb aber gefĂ€hrlich, Martens (57.) verzog nach einem Konter nur knapp, und auch die FĂŒhrung entsprang einem Konter.

Auch danach blieben die Deutschen weiter aktiv und hatten durch die eingewechselte Lea SchĂŒller (69.) zwei Großchancen zum Ausgleich, die aber nicht genutzt wurden. Auch in der Schlussphase blieben die DFB-Frauen im Abschluss zu ungenau und verpassten so das verdiente Unentschieden.

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  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong, Erfurt
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Fußball - Deutschland


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